25 Deutsche ohne Ausrüstung verstiegen sich am Berg in Thaur: ein Verletzter

Die 25-köpfige Gruppe war am Nachmittag ohne entsprechende Ausrüstung zu einer Bergwanderung aufgebrochen und musste schließlich von Feuerwehr und Bergrettung geborgen werden. Ein 17-Jähriger erlitt eine Platzwunde am Kopf.

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(Symbolfoto)
© Zangerl

Thaur – Einen Einsatz der Bergrettung löste eine 25-köpfige Jugendgruppe aus Deutschland am Mittwoch aus, als sie sich in Freizeitkleidung und ortsunkundig bei einer Bergwanderung im Bereich des Thaurer Vorberges verstieg. Einer der jungen Deutschen wurde verletzt.

Die jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, vermutlich Teilnehmer eines Ferienlagers, machten sich erst am Nachmittag zur Bergwanderung auf. Laut Auskunft der Polizeipressestelle trugen sie keine geeignete Wanderausrüstung, sie waren größtenteils mit Sneakern/Freizeitschuhen und kurzer Kleidung ausgestattet. Die Gruppe wanderte über den sogenannten „Köpfsteig“ – einem unmarkierten Wandersteig – zu den „Thaurer Mähdern“. Gegen 16.40 Uhr gerieten die Deutschen dann in unwegsames Gelände und verstiegen sich im Bereich „Winterküelbach“ komplett. Daraufhin setzte der 28-jährige Gruppenführer einen Notruf ab.

Die jungen Urlauber wurden schließlich von der Bergrettung Hall unter Mithilfe der Feuerwehr Hall geborgen und zum Parkplatz der Thaurer Alm begleitet. Ein 17-Jähriger musste mit der Rettung ins Krankenhaus Hall eingeliefert werden, nachdem er durch einen Steinschlag eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte. Die restlichen Gruppenmitglieder blieben unverletzt. Im Einsatz standen 15 Einsatzkräfte der Bergrettung Hall sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Hall mit drei Fahrzeugen. (TT.com)


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