Trumps Schwiegersohn kehrt Politik vorerst den Rücken

Jared Kushner will laut Insidern eine Investmentfirma gründen und Geschäfte im Nahen Osten machen. Die Geschäftspläne dürften ihn für eine Weile aus der Politik fernhalten.

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Jared Kushner ist einer der engsten Vertrauten seines Schwiegervaters Donald Trump.
© AFP/Saul Loeb

Washington – Der Schwiegersohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, wendet sich Insidern zufolge von der Politik ab. Kushner wolle eine Investmentfirma gründen, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen am Mittwoch. Hauptsitz des Unternehmens soll demnach Miami sein. Dort hatte der ehemalige Politik-Berater Trumps in den vergangenen Monaten an einem Buch über seine Zeit im Weißen Haus gearbeitet.

Geplant sei auch eine Firmenniederlassung in Israel, wo Kushner Geschäfte zwischen Israel und unter anderem den Golfstaaten anbahnen wolle. Kushner hatte gegen Ende von Trumps Amtszeit zwischen Israel und mehreren Staaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten vermittelt, die schließlich die Normalisierung ihrer Beziehungen vereinbarten.

Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Er gilt Insidern zufolge weiter als Vertrauter seines Schwiegervaters. Kushners Geschäftspläne dürften ihn aber für eine Weile aus der Politik fernhalten. Trump selbst erwägt nach Informationen aus seinem Umfeld, 2024 die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner anzustreben. (APA/Reuters)

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