Ruud kämpfte sich in Kitzbühel zurück, Erler im Doppel-Halbfinale

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Nach einem Matchball gegen sich drehte der Norweger Casper Ruud das Viertelfinale gegen Mikael Ymer (SWE) noch um.
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Kitzbühel – Es fehlte nur noch ein Punkt, dann wären die Außenseiter (einmal mehr) im Kitzbühel-Halbfinale unter sich gewesen. Doch beim Matchball beim Stand von 6:3, 5:4 flatterten am Donnerstag beim Schweden Mikael Ymer die Nerven – und so zog der topgesetzte Casper Ruud (14. der Weltrangliste) noch einmal den Kopf aus der Schlinge. Der 22-jährige Jungstar aus Norwegen drehte die Partie noch und entschied das Spiel mit 3:6, 7:6 (7), 6:1 für sich. „Es war heute sehr schwierig. Im Tennis gewinnt nicht immer der bessere Spieler, sondern der, der mehr Glück hat“, sagte Ruud.

Im heutigen Halbfinale spielt der Turniersieger der Vorwoche in Baastad (SWE) und Gstaad (SUI) um das dritte ATP-Finale in Folge. Um sein erstes Endspiel überhaupt geht es für den Franzosen Arthur Rinderknech nach 6:4, 6:1 gegen Filip Krajinovic (SRB). Das zweite Spiel bestreiten der Deutsche Daniel Altmaier und der Spanier Pedro Martinez.

Den Tag eröffnet (10.30 Uhr) aber ein Tiroler: Alexander Erler, der am Mittwoch im Achtelfinale Ymer unterlegen war, spielt mit dem Niederösterreicher Lucas Miedler um sein erstes Doppel-Finale auf der ATP-World-Tour. „Einfach unfassbar, gegen Behar, der im Moment unter den ersten 10 steht, zu gewinnen, das ist richtig geil. Die Stimmung war heute mega“, meinte der Kufsteiner Erler nach dem packenden 6:7 (6), 6:4, 11:9 gegen Ariel Behar/Guilleromo Duran (ARG/URU) am voll gefüllten Court Küchenmeister. Heute wartet das topgesetzte Duo Tomislav Brkic/Nikola Cacic (BIH/SRB) auf Erler und Miedler. (rost)

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