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20.000 Kilometer und ein Sack voller Ideen für die Tennis-Zukunft

Was muss sich in Österreichs Tennis bessern? Neo-ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, der bei den US Open mit Jo-Wilfried Tsonga sein Comeback gibt, hat viel vor. Neue Ideen gibt es für ein Tennis-Leistungszentrum in Tirol.

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Der Tiroler Alexander Erler (r.) schaffte gemeinsam mit Lucas Miedler gestern nach einem höchst spannenden Spiel den Halbfinaleinzug.
© gepa/Steiner

Von Roman Stelzl

Kitzbühel – Das Karriereende von Jürgen Melzer, das ging einigen fast zu schnell, und so stellen sich auch in Kitzbühel immer noch die Selfie-Jäger vor dem 40-Jährigen an. So begehrt waren Fotos mit einem Mitglied des österreichischen Verbandes zuletzt, als Thomas Muster im Davis Cup als Kapitän das „Handtuch“ hielt. Aber bei Melzer war der Übergang nahtlos vom Endspiel der ATP-Finals zum Bürotisch als ÖTV-Sportdirektor. Seit Jänner ist der Ex-Top-Ten-Spieler nun im Amt – und machte sich auf „20.000 Kilometern, die ich mit dem Auto durch Österreich gefahren bin“, ein Bild von der Lage auf und neben den heimischen Plätzen. Und was er mitnahm: einen Sack voller Ideen für die Tennis-Zukunft.


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