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Appell vor der ORF-Wahl: „Nicht das Interesse von Parteien im Auge haben“

Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell appelliert im Vorfeld der Wahl des künftigen ORF-Generaldirektors an die Stiftungsräte.

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Die Konzepte für die Zukunft des ORF liegen nun vor.
© HERBERT NEUBAUER

Von Karin Leitner

Wien – Im Vorfeld der ORF-Generaldirektorenwahl am 10. August appelliert der Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell via Tiroler Tageszeitung an jene, die den künftigen Spitzenmanager wählen: „Den 35 Stiftungsräten sollte bei ihrer Entscheidung bewusst sein, auch wenn die Mehrheit von ihnen ein Parteiticket hat, dass sie gesellschaftliches Eigentum vertreten. Und dass sie nicht das Interesse von Parteien im Auge haben sollten.“ Beworben haben sich u. a. Amtsinhaber Alexander Wrabetz, ORF-1-Channelmanagerin Lisa Totzauer, ORF-Vizefinanzdirektor Roland Weißmann und ORF-Technik-Vizedirektor Thomas Prantner. Die ÖVP-Stiftungsräte haben die Mehrheit im Aufsichtsratsgremium; die Türkisen möchten Weißmann an der ORF-Spitze haben – und so dürfte dieser wohl dorthin kommen.


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