Weichen für Venetbahn gestellt: Neuer Chef im Amt

Walter Siegele, neuer Vorstand der Venet Bergbahn AG, steht vor Herausforderungen.

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Der neue Venet-Vorstand Walter Siegele wurde gestern von Aufsichtsrat Thomas Hittler (v. l.) begrüßt.
© Reichle

Zams – „Ich bin kein Showman und kein Wunderwuzzi“, so stellte sich gestern Walter Siegele als neuer Vorstand der Venet Bergbahn AG vor. Der 1. August war sein erster offizieller Tag als neuer Chef – und es wird kein einfacher Job. Der gebürtige Zammer mit demselben Jahrgang wie die Venetbahn war zuletzt als technischer und später als kaufmännischer Geschäftsführer bei den Sölder Bergbahnen beschäftigt.

Am Venet löst Siegele Werner Millinger ab, dessen Vertrag vorzeitig aufgelöst worden war – „einvernehmlich und im Guten“, wie Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Hittler gestern betonte. Mit Siegele gibt es einen Fünf-Jahres-Vertrag. Seine Ziele im Unternehmen, das mehrheitlich den Gemeinden Landeck und Zams gehört: eine bessere Auslastung der Gipfelhütte, den jährlichen Abgang kleiner halten und auch den Venetbob in Fahrt bringen. In den letzten Jahren war das Unternehmen immer wieder in finanziellen Turbulenzen.

Eine Herausforderung werden auch zwei Konzessionsverlängerungen. Beim Sessellift „Venet Süd“ läuft diese 2023 aus, der größere Brocken werde aber die Pendelbahn, wo die Konzession noch bis 2027 läuft. Ein Neubau, eventuell als Umlaufbahn, steht im Raum. (mr)


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