Tiroler Festspiele Erl mit mehr als 70 Prozent Auslastung

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Am Programm der diesjährigen Sommerfestspiele standen im Opernbereich unter anderem die Inszenierungen von Wagners "Lohengrin" sowie Humperdincks "Königskinder".
© APA/EXPA/Groder

Erl – Am Sonntag ist die diesjährige Sommersaison der Tiroler Festspiele Erl zu Ende gegangen. Am Ende stand eine Besucherauslastung von mehr als 70 Prozent, teilten die Verantwortlichen am Montag mit und zeigten sich damit zufrieden. Schließlich habe man die ursprünglich wegen Corona behördlich limitierten Sitzplätze trotz der kurzen Verkaufszeit auf diese Auslastung steigern können, hieß es.

"Einzelne Programmpunkte waren unverzüglich ausverkauft", resümierte Natascha Müllauer, die Kaufmännische Geschäftsführerin. Die Erl-Verantwortlichen wiesen zudem auf so manche Unwägbarkeit wegen der Corona-Maßnahmen hin: So habe sich die Handhabung des Kartenverkaufs als kompliziert erwiesen. Bis zum 1. Juli hätten nur 50 Prozent der Tickets im Schachbrettmuster vergeben werden dürfen, die Nachfrage sei jedoch deutlich höher gewesen. "Mit der Genehmigung, die gesamte Kapazität zu nutzen, konnten alle Kaufgesuche bedient werden, es mussten jedoch über 4000 Umbuchungen vorgenommen werden, eine weitere große Herausforderung, die zu bewältigen war", hieß es in einer Aussendung.

Am Programm der diesjährigen Sommerfestspiele standen im Opernbereich unter anderem die Inszenierungen von Wagners "Lohengrin" sowie Humperdincks "Königskinder". Nach den Sommerfestspielen ist übrigens vor den Winterfestspielen: Letztere beginnen in diesem Jahr am 12. Dezember. (APA)


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