Ungeklärter Schusswechsel vor dem US-Verteidigungsministerium

Mehrere Personen sollen bei dem Zwischenfall verletzt worden sein, viele Einzelheiten sind noch unklar.

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Der Ort des Geschehens sei inzwischen gesichert.
© OLIVIER DOULIERY

Washington – Ein gewalttätiger Zwischenfall vor dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums hat am Dienstag für Aufsehen gesorgt. Der Leiter der Pentagon-Polizei, Woodrow Kusse, sagte, ein Mitglied seiner Einheit sei dort am Vormittag (Ortszeit) angegriffen worden. Es habe daraufhin einen Schusswechsel gegeben. Mehrere Personen seien verletzt worden. Der Ort des Geschehens sei inzwischen gesichert, es bestehe keine Gefahr mehr. Die Bundespolizei FBI habe Ermittlungen aufgenommen.

Kusse wollte sich zu weiteren Einzelheiten – etwa zum Ablauf des Vorfalls, zur Zahl der Verletzten oder zum Hintergrund der Attacke – nicht weiter äußern und begründete dies mit den laufenden Ermittlungen. US-Medien, darunter der Sender Fox News, berichteten, bei dem Vorfall sei ein Polizist ums Leben gekommen. Kusse wollte das weder bestätigen noch dementieren und versprach, Informationen bereitzustellen, sobald dies möglich sei.

Das Pentagon war wegen des Zwischenfalls am Dienstagvormittag (Ortszeit) für kurze Zeit abgeriegelt. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, Verteidigungsminister Lloyd Austin sei zum Zeitpunkt der Attacke nicht im Gebäude gewesen, aber laufend über die Lage informiert worden. (APA/dpa)

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