Causa Ischgl: SPÖ und FPÖ schießen sich auf Kurz ein

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Dass LH Günther Platter (VP) wie schon gegenüber der unabhängigen Ischgl-Kommission auch bei seiner Befragung durch die Staatsanwaltschaft erklärt hat, dass die Quarantäne im Paznaun und in St. Anton eine Entscheidung des Bundes gewesen sei, sorgt erneut für Debatten. Platter war bekanntlich damit einverstanden, laut profil meinte er gegenüber der Staatsanwaltschaft, dass der Zeitpunkt der Quarantäne in den Gesprächen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (VP) aber „schlichtweg kein Thema“ gewesen sei. In keinster Weise habe er den Bundeskanzler in der Causa Ischgl belastet, stellt der Tiroler Landeshauptmann klar. Diese Interpretation sei falsch und nicht zulässig.

SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim meint, Kurz solle endlich zu seiner Verantwortung für das Ischgl-Chaos stehen. Es sei ein „entlarvendes Verhalten“, wie die ÖVP die Schuld hin- und herzuschieben versucht.

FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker interpretierte Platters Aussagen als „Absetzbewegung“ von Kurz: „Dementi hin oder her“. (TT)


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