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Immer mehr vermurte Straßen und Rekord-Schäden in Tirol

Schäden durch Naturkatastrophen nehmen zu, die Ausgaben für die Instandsetzung betroffener Infrastrukturen explodieren. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, warnen Experten.

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Eine Mure verlegte nach lang anhaltenden und starken Regenfällen am vergangenen Wochenende eine Straße in St. Jakob in Defereggen.
© FF St. Jakob i. Def.

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Allein die Tiroler Landesstraßen nach Muren, Erdrutschen oder Felsstürzen wieder instand zu setzen, kostete im Vorjahr 16,5 Millionen Euro. Ein neuer Rekordbetrag, der um zehn Millionen Euro über dem von vor zehn Jahren (2011: 6,5 Millionen Euro) liegt. Bereits heuer wird diese traurige Marke wieder Geschichte sein. Laut Schätzungen der Behörden kratzen die Schäden durch Naturkatastrophen wohl bereits jetzt an der 20-Millionen-Euro-Grenze. Eine Entwicklung, die noch nicht zu Ende ist. Die Ausgaben für den Erhalt des Verkehrsnetzes werden weiter steigen, warnen Experten.


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