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Volkstümliches bevorzugt? Misstöne um Fördertopf der Kulturspielwiese

Die Plattform „Kulturspielwiese“ soll Musiker aller Sparten unterstützen. Kritiker orten die Bevorzugung von „Volkstümlichem“.

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Innsbruck – Die Anfang Juni eingeführte Konzertförderschiene „Kulturspielwiese“ ist ein Nachbesserungsversuch. Bereits nach dem ersten Lockdown 2020 wurde das Projekt „Tirol zualosen“ ins Leben gerufen, das Volksmusikanten den Konzertneustart erleichtern sollte, indem Auftritte bezuschusst werden. Musikschaffende, die sich in anderen Genres ihren Lebensunterhalt verdienen, fühlten sich wenig überraschend übergangen. Die Kritik war laut. Die „Kulturspielwiese“ ist die Reaktion darauf. Die gleichnamige Online-Plattform steht Einzelkünstlern und Gruppen aus anderen Sparten offen. Weder „Tirol zualosen“ noch die „Kulturspielwiese“ sind direkte Kulturförderung, sondern vielmehr finanzieller Anreiz für Veranstalter. Aus den Töpfen werden bis zu 80 Prozent der Künstlergagen bezahlt.


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