Für Angerer ist die große Kugel in Griffweite

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Ist im Augenblick disziplinenübergreifend der schnellste Mann auf Gras – der Tiroler Hannes Angerer hat den Gesamtweltcupsieg vor Augen.
© Angerer

Innsbruck – Der neue Gesamtweltcupsieger im Grasski könnte 2021 aus Tirol kommen: Denn nach den Rängen zwei (Super-G) und drei (Riesentorlauf) bei den Rennen in Cortina geht Hannes Angerer mit 145 Punkten Vorsprung in die letzten drei Weltcuprennen. Das Finale wird vermutlich vom Iran (zu viele Corona-Neuinfektionen) nach Tambre (ITA) verlegt.

„Der Gesamtweltcup wäre natürlich ein Wahnsinn“, meldete sich Angerer, Verkaufsberater in einem Autohaus, zu Wort, um gleichzeitig seinen Dank an den ÖSV auszudrücken: „Sobald ich zu einem Weltcup reise, muss ich nichts mehr aus der eigenen Tasche bezahlen.“ Das ist doppelt gut, weil erstens das Preisgeld für die „Hobbyläufer“ bescheiden ist und zweitens „die Materialkosten extrem sind“.

Angerer, der seit 2009 bei den Erwachsenen fährt, weiß, dass die Grasskiläufer gewissermaßen immer noch im Bereich der Exoten angesiedelt sind. Kurz vor seinem 27. Geburtstag sorgen auch seine Leistungen für ein Image-Upgrade. (lex)


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