TAL investierte im Jahr 2020 stark und pumpte weniger Öl

Die Transalpine Ölleitung steckte im Vorjahr 34 Mio. Euro in die Infrastruktur der Pipeline. Die Öl-Nachfrage brach im Corona-Jahr um 10 % ein. Heuer geht es bergauf.

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In Gruben in Osttirol betreibt die TAL eine Pumpstation.
© TAL

Matrei i. O. – Die Transalpine Ölleitung hat auch im Corona-Jahr 2020 wieder kräftig in die Infrastruktur investiert. Die Pipeline pumpt Rohöl vom Hafen von Triest Richtung Norden und verläuft dabei auch durch Tirol. In Österreich lag das Investitionsvolumen bei 1,5 Mio. Euro, in der Gruppe waren es 34 Mio. Euro. „Damit haben wir in einem herausfordernden Umfeld einen wichtigen Beitrag geleistet, Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern“, teilte Alessio Lilli, der General Manager der TAL, in einer Aussendung mit. Die Gruppe beschäftigt 243 Mitarbeiter, davon 26 in Österreich. Inklusive Partnerfirmen sind es rund 1000 Jobs in Italien, Österreich und Deutschland.

Im April 2021 hat die TAL die mehrjährige Sanierung des Hahnenkammstollens bei Kitzbühel abgeschlossen. Hier flossen in Summe rund 4,4 Mio. Euro.

Die Corona-Krise hatte auch Auswirkungen auf die Pipeline. So sank die Nachfrage nach Rohöl in den Zielmärkten der TAL um 10 %. Seit April 2021 würden die Zahlen aber wieder nach oben zeigen und man nähere sich dem Vorkrisenniveau. Die TAL hat im Vorjahr 416 Schiffe in Triest entladen und 37,5 Mio. Tonnen Rohöl transportiert. Die Österreich-Zentrale befindet sich in Kienburg. In Osttirol werden zwei Pumpstationen betrieben. Gesellschafter der TAL sind u.a. die OMV, Shell, Rosneft und ENI. (TT)


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