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Streit wird härter: Wirtschaft pocht auf das Dieselprivileg

Walser und Hörl werfen Klimaschutzministerin Gewessler (Grüne) ideologisch motivierte Märchen vor.

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Der Billig-Diesel zieht auch Umwegtransit zu den Lkw-Tankstellen entlang der Brenner- und Inntalautobahn an. Rund 300.000 Lkw-Fahrten sind es pro Jahr.
© Mühlanger

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Ankündigung von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) in der TT, dass mit der ökosozialen Steuerreform im ersten Halbjahr 2022 auch das Dieselprivileg fällt, hat postwendend Proteste in der Wirtschaft ausgelöst. Gewerbe und Verkehrswirtschaft in der Wirtschaftskammer warnen vor einer Wachstumsbremse durch Verteuerung von Diesel. Alexander Klacska, Bundesspartenobmann für Transport und Verkehr, bezeichnet eine weitere deutliche Verteuerung im gewerblichen Verkehr als Hemmschuh: „Gerade für unsere Branche, wo die Fahrzeuge plus der dazugehörige Treibstoff ja notwendige Betriebsmittel sind, wäre die Belastung enorm und die Wettbewerbsfähigkeit dadurch massiv geschmälert.“


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