Tiroler Traktorhersteller Lindner legte im Pandemiejahr zu

Traktorhersteller Lindner steigerte Umsatz auf 89 Mio. Euro – auch dank Kauf-Prämien.

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Bergauf ging es mit dem Lindner-Umsatz: Er kletterte um 8,5 %.
© Lindner

Kundl – Seit 75 Jahren produziert das Tiroler Familienunternehmen Lindner Traktoren und Transporter hauptsächlich für Land- und Forstwirtschaft. Mit 250 Mitarbeitern fertigt der Kundler Betrieb jährlich 1200 Lintrac- und Unitrac-Modelle. Im vergangenen Geschäftsjahr (bis 31. März) schraubte Lindner den Umsatz auf 89 Millionen Euro – im Jahresvergleich ein Plus von 8,5 Prozent, teilten die Unterländer mit.

Mitverantwortlich für das Umsatzplus ist auch der Steuerzahler. Denn die während Corona gestartete AWS-Investitionsprämie fördert den Kauf von neuen Landmaschinen der Motorenstufe 5 mit 7 %, wie Geschäftsführer Hermann Lindner betont: „Die Investitionsprämie hat Wirkung gezeigt.“

Die vergangenen Monate hätten den Stellenwert der Landwirtschaft verdeutlicht. „Die Bedeutung der Lebensmittelproduktion wird steigen. Da spielt die regionale Landwirtschaft eine entscheidende Rolle“, so Lindner. Österreich sei in der Bio-Landwirtschaft sehr aktiv: „Diesen Vorsprung sollten wir ausbauen.“

Lindner wird in dritter und vierter Generation geführt. Hermann, Stefan und Rudolf Lindner sind die Geschäftsführer, David (Marketing, Export, GF Schweiz/Frankreich) und seine Cousins Christoph (Montagen) und Manuel (Innovation, Qualität, Lehrlingsausbildung) verkörpern die vierte Generation. (TT)


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