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Leitartikel zu Olympia-Bilanz: Kein Grund für blaugeklopfte Schultern

Mit einjähriger Verspätung geht Tokio 2020 als Pandemie-Spiele in die Olympiageschichte ein. Die Rekordkosten von 12,6 Milliarden Euro wiegen schwer. Österreich jubelt über sieben Medaillen, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt.

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Goldmedaillengewinnerin Anna Kiesenhofer wurde von ÖRV-Präsident Harald Mayer bei ihrer Rückkehr nach Österreich mit Blumen und Applaus in Empfang genommen.
© HERBERT NEUBAUER
Max Ischia

Leitartikel

Von Max Ischia

Vieles ist eine Frage des Blickwinkels. Wer wie Österreich bei den Sommerspielen in London 2012 (medaillenlos) und Rio de Janeiro 2016 (einmal Bronze) unter ferner liefen rangierte, stimmt angesichts von bislang siebenmal Edelmetall beseelt in die Jubelchöre ein. Doch sowenig damals alles schlecht war, so wenig sind die an Edelmetall gemessen erfolgreichsten Sommerspiele der Nachkriegszeit ein Grund für blaugeklopfte Schultern.


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