Von Bayern nach Wien: Statt zu zahlen attackierte Passagier die Fahrerin

Ein 25-jähriger Deutscher weigerte sich, eine 400 km lange Taxi-Fahrt von Bayern nach Wien zu zahlen. Nachdem er angekommen war, attackierte er die Lenkerin des Taxis. Bei der Festnahme durch die Polizei erlitt eine Beamtin leichte Verletzungen.

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Der Deutsche attackierte die Lenkerin und versuchte vor der Polizei zu flüchten. (Symboldbild).
© Foto TT/Rudy De Moor

Wien/Landshut – Am Sonntag fuhr ein 25-jähriger Deutscher mit dem Taxi von Landshut in Bayern nach Wien. Der deutsche Staatsbürger konnte die Fahrt nicht bezahlen und verhielt sich aggressiv gegenüber der Lenkerin. Passanten benachrichtigten daraufhin die Polizei. Eine Beamte wurde bei der Festnahme leicht verletzt.

Das Taxi kam gegen 15.00 Uhr in der Siebensterngasse in Wien-Neubau an, berichtete die Polizei. Laut Polizeisprecher Christopher Verhnjak war das Taxi gegen 8.30 Uhr in Landshut gestartet, wobei die beiden mehrere Pausen auf der Strecke einlegten. Für die knapp 400 Kilometer waren 600€ ausgemacht, welche der Mann nicht bezahlen konnte. Stattdessen wurde er so aggressiv gegenüber der Fahrerin, dass Passanten die Polizei verständigten.

Gegenüber der Exekutive verhielt sich der Mann nervös und versuchte zu Fuß zu flüchten. Im Zuge eines Handgemenges mit mehreren Beamten wurde eine Polizistin verletzt. Bei dem 25-Jährigen konnte eine geringe Menge der Droge Speed aufgefunden werden. Der Mann wurde wegen Betrugs angezeigt und war in einer ersten Befragung nicht geständig. (APA)

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