Erfolgreiches „Facelifting“ für Siebenkreuzkapelle in Innsbruck

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Fassadenschäden an der Siebenkreuzkapelle wurden saniert.
© BHÖ

Innsruck – Die Burghauptmannschaft hat die Fassadensanierung an der Siebenkreuzkapelle in der Innsbrucker Kapuzinergasse abgeschlossen. Natürliche Abwitterung, Feuchtigkeit und Streusalz hatten in den letzten 20 Jahren Spuren hinterlassen. Nun wurden Risse und andere Putzschäden professionell beseitigt und die einheitliche Farbgebung wiederhergestellt. Die Maßnahmen am Bauwerk und an Nebengebäuden (Kosten: ca. 180.000 Euro) erfolgten in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt.

„Das ehemalige Kirchengebäude verfügt über einen spektakulären Grundriss, der architektonisch und kulturell von Bedeutung ist. Es freut mich, dass wir einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung leisten konnten“, so der stellvertretende Burghauptmann Markus Wimmer.

Das heutige Gebäude wurde 1676 bis 1678 nach Plänen von Johann M. Gumpp errichtet, nachdem der Vorgängerbau von 1584, welcher der Heiliggrabkapelle in Jerusalem nachempfunden war und sieben Kapellen vereinte, 1670 bei einem Erdbeben zerstört wurde. Bereits 1786 säkularisiert, diente das Gebäude bis 1988 als Magazin oder Lagerraum und wurde danach für Kulturveranstaltungen genutzt. Derzeit laufen laut Burghauptmannschaft Gespräche über eine künftige, gesamtheitliche Nutzung des Siebenkapellenareals. (TT)

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