Baupreise steigen weiter an

Die Preise im Hoch- und Tiefbau sind um fast 5 Prozent höher als vor einem Jahr, der Hausbau verteuerte sich um mehr als 7 Prozent.

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Bauen wurde im zweiten Quartal erneut teurer.
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Innsbruck – Bauen hat sich heuer im zweiten Quartal weiter verteuert. Die Baupreise lagen laut Statistik Austria um 4,9 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, nach plus 2,8 Prozent im ersten Quartal. Besonders kräftig war die Erhöhung im Hochbau mit plus 7,4 Prozent – dabei verteuerte sich der Wohnhaus- und Siedlungsbau um 7,2 Prozent. Im Tiefbau stiegen die Preise um 1,4 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal 2021 stieg der Baupreisindex für den Hoch- und Tiefbau um 2,7 Prozent.

„Im Hochbau trugen hauptsächlich Bauleistungen wie Holzbau, Metallbauarbeiten, Glasfassaden, Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Dachabdichtungsarbeiten zu den Preisanstiegen im Vorjahresvergleich bei“, so die Statistik Austria. Der gesamte Hochbau verzeichnete im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Anstieg um 7,4 Prozent und um 4,5 Prozent zum Vorquartal. Im sonstigen Hochbau gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Preiserhöhung um 7,7 Prozent. Deutlich geringer waren die Verteuerungen im Tiefbau. Die Preise stiegen im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2021 um 0,3 Prozent und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent. Im Straßenbau waren die Preise um 1,4 Prozent höher als im Jahr davor, im Brückenbau um 1,7 Prozent und im sonstigen Tiefbau um 1,2 Prozent.

Dabei sorgte die Gruppe bituminöse Trag- und Deckschichten für größere Preiserhöhungen. Für spürbare weitere Verteuerungen verantwortlich waren im Straßenbau „Betondecken, zementstabil. Tragschichten“ sowie „Straßenausrüstung, Rückhaltesysteme“, im Brückenbau der Stahlbau sowie Brückenausrüstung, wie die Statistik Austria weiter mitteilte. Im sonstigen Tiefbau stiegen unter anderem die Preise für Rohrleitungen, Wasserversorgung oder Druckleitungen. (APA)


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