Arbeiterkammer startet Aktion "Armut abschaffen" mit Diskussionsrunde

Heute startet die Aktion "Armut abschaffen" der Arbeiterkammer. Die erste Diskussionsrunde behandelt das Thema Kinder- und Jugendarmut. Weitere Diskussionsrunden folgen am 23. August und 8. September.

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In der ersten Diskussionsrunde geht es um Kinder- und Jugendarmut. (Symbolfoto).
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Wien – Die Arbeiterkammer startet heute mit einer Diskussionsrunde zu Kinder- und Jugendarmut ihre Aktion "Armut abschaffen". Bei der Aktion sollen mit Experten und Expertinnen Lösungswege zur Bekämpfung der Armut gefunden werden. "Jeder Euro, der in Armutsbekämpfung investiert wird, ist ein Euro, der eine bessere Zukunft schafft", so AK-Präsidentin Renate Anderl.

Das Projekt startet heute mit einer Diskussion zum Thema "Armut können wir uns nicht leisten". Unter den Gesprächsteilnehmern befinden sich AK-Experte Norman Wagner, Hanna Biller von der Bundesjugendvertretung, der Psychotherapeut Martin Schürz und die Journalistin Nina Horaczek.

Faire Arbeitsbedingungen und gerechter Lohn gegen Armut

Besonders stark würden Kinder und Jugendliche unter Armut leiden. In Österreich leben 362.000 Kinder in einem Haushalt, der es sich nicht leisten kann, unerwartete Ausgaben zu tätigen. 105.000 Kinder, beziehungsweise deren Eltern, können aus finanziellen Gründen nicht wenigstens einmal im Monat Freunde oder Verwandte einladen, hieß es.

Faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung sind die wirksamsten Mittel gegen Armut, so die Arbeiterkammer. Kinderarmut sinkt dann, wenn Eltern genug verdienen, um gut leben zu können. Außerdem seien Chancengerechtigkeit im Bildungssystem sowie leicht erreichbare Beratungs- und Unterstützungsangebote weitere Forderungen der Arbeiterkammer, um Kinderarmut zu bekämpfen. (APA)

Die nächsten Termine der Aktion "Armut abschaffen":

23. August: "Das Leben darf nicht arm machen"

8. September: "Arbeitslosigkeit: Armut ist nicht zumutbar"


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