Schafe im Pitz- und Ötztal von Bären gerissen, Wolfsrisse genetisch analysiert

Vier Schafe wurden im Pitztal und Ötztal gerissen. Übeltäter dürfte ein Bär sein, hieß es am Mittwoch seitens des Landes. Risse in Flaurling und Stams konnten indes einem Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen werden.

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St. Leonhard im Pitztal, Umhausen, Flaurling, Stams – In den vergangenen Tagen wurden der Behörde erneut Risse aus St. Leonhard im Pitztal und Umhausen gemeldet. Es wurden vier Schafe tot aufgefunden. Ersten Einschätzungen zufolge könnte ein Bär der Verursacher sein, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Landes.

Aufgrund zahlreicher Risse wurden kürzlich in Umhausen und in Stams die Schafe abgetrieben. Dabei wurden auf der Stamser Alm zwei weitere Schafe tot gefunden. In den Almgebieten der Gemeinden Inzing, Flaurling, Oberhofen, Rietz, Stams und Silz kam es bereits in den vergangenen Wochen zu zahlreichen Rissen, die alle einem oder mehreren Wölfen aus der italienischen Population zuzuschreiben sind.

Die Zahl der amtlich bekannten Risse, die auf große Beutegreifer zurückzuführen sind, beläuft sich mittlerweile auf 275 Tiere. Rund 50 Risse sind Bären zuzuordnen. Die Zahl der während der Almsaison aufgrund der Anwesenheit von Großraubtieren vorzeitig abgetriebenen Schafe dürfte Schätzungen zufolge mittlerweile bei 2500 liegen. (TT.com)

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