Wirtschaftsprüfung: FC Wacker sieht sämtliche Vorwürfe entkräftet

Der Wacker-Vorstand gab am Mittwoch die Ergebnisse der beauftragten Untersuchungshandlungen durch eine externe Wirtschaftsprüfungskanzlei bekannt. Sämtliche Vorwürfe des ehemaligen Investors seien dabei entkräftet worden.

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Symbolfoto.
© gepa

Innsbruck – Wie schon im Juni angekündigt, hat der FC Wacker Innsbruck die Kanzlei Audit Partner Austria Wirtschaftsprüfer GmbH beauftragt, um die Vorwürfe des ehemaligen Investors zu entkräften.

Dabei wurden sowohl die Geschäftsvorgänge im Verein als auch jene in der FC Wacker Innsbruck GmbH (ausgegliederte Profiabteilung) durchleuchtet und medial kommunizierte Vorwürfe von der ehemaligen Geschäftsführung geprüft. Der über 26 Seiten umfassende Bericht habe dabei in keinem einzigen Punkt Feststellungen zu dolosen Handlungen (Anm.: Fachbegriff für Bilanzmanipulationen, Untreue, Unterschlagung und alle anderen zum Schaden des Unternehmens vorsätzlich durchgeführten Handlungen) aufgezeigt, teilte der Verein am Mittwochnachmittag mit.

Die Untersuchungshandlungen umfassten dabei Bereiche des Rechnungswesens, widmungsgemäße Verwendung von Geldern in Verein und GmbH, interne Geschäftsbeziehungen (u.a. Gehaltsleistungen), Zahlungsverpflichtungen, Vorwurf von Scheinrechnungen und Eingriffe des stillen Gesellschafters in die operative Geschäftsgebarung.

Der vollständige Bericht liegt ab dem 16. August in der Geschäftsstelle auf. (TT.com)

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Das Vorstandsstatement

„Natürlich können wir die Intention hinter diesen Vorwürfen erahnen. Aber es war uns einfach wichtig, dass wir mit einer umfangreichen Untersuchung allen Beanstandungen entgegentreten und jetzt auch unsererseits die notwendigen Schritte einleiten, um den für den Verein erlittenen Schaden bei den Verursachern auszugleichen. Ebenso behalten wir uns persönliche Schritte gegen die erhobenen Vorwürfe ausdrücklich vor.“


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