Plus

Rettung wider Willen: Flüchtender in Innsbruck aus Inn gefischt

  • Artikel
  • Diskussion
Erst bei der Kettenbrücke gelang es Wasserrettern und Feuerwehrmännern mit vereinten Kräften, den Mann zu fassen und noch immer gegen seinen Willen ans Ufer zu ziehen.
© Zeitungsfoto.at

Innsbruck – Die Bergung eines Mannes aus dem Inn sorgte am Mittwochvormittag für Aufsehen in Innsbruck. Nicht nur wegen des Großeinsatzes, sondern auch weil sich das Opfer gegen seine Rettung zur Wehr gesetzt hat. Offenbar war der Sprung in den Inn ein Fluchtversuch.

Denn der Mann ist schon vorher in der Innsbrucker Innenstadt zum öffentlichen Ärgernis geworden. Angeblich hat er sich gegen elf Uhr ausgezogen und „gepöbelt“, bestätigt ein Sprecher der Landespolizeidirektion. Als Polizeibeamte einschritten, ergriff der Mann die Flucht. Und sprang geradewegs in den Inn. Der Auftakt für einen Großeinsatz, an dem neben mehreren Polizeistreifen auch ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehr mit einem Motorboot und sechs Innsbrucker Wasserretter beteiligt waren.


Kommentieren


Schlagworte