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Glücksspiel statt Musik: Die Spielszene im Innsbrucker Untergrund

Die Spielhöllen sind aus dem Stadtbild verschwunden, im Untergrund blüht die Szene aber weiter. Der neueste Schrei: ein als Musikbox getarnter Spielautomat.

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Ein Polizist bei einer Glücksspielkontrolle in einem Innsbrucker Wettlokal.
© Böhm

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Die einst blühende illegale Glücksspielszene ist in Innsbruck auf den ersten Blick ziemlich tot, die meisten Lokale sind geschlossen. Dennoch gibt’s immer wieder Versuche, ins verbotene Geschäft einzusteigen. Zuletzt mit einem Glücksspielautomaten, der wie eine Musikbox funktioniert. Offiziell können die Spieler Lieder gewinnen, die im Lokal abgespielt werden. Inoffiziell schaut es allerdings anders aus. Wie die Polizei herausfand, sind die Musikstücke nur Tarnung, die Gewinne werden in bar ausgezahlt.


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