In der Konsequenz liegt der Schlüssel zum Erfolg des FC Wacker

Im Gastspiel beim Tabellenvorletzten der zweiten Liga Steyr hat der FC Wacker Innsbruck heute (18.30 Uhr) einen dreifachen Punktezuwachs fix eingeplant.

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Mit 22 Jahren umsichtiger Abwehrchef – Darijo Grujcic (r.) soll auch heute in Steyr die Wacker-Abwehr organisieren.
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Von Alex Gruber

Innsbruck – Dass bei Steyr nach drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:9 nach drei Runden der Baum brennt, ist Wacker-Coach Daniel Bierofka bewusst. „Biero“ spielt aber auch gleich auf die Tatsache an, dass angeschlagene Gegner oft am gefährlichsten sind: „Alles entscheidend wird sein, dass wir von Beginn an mit einer Konsequenz auf den Platz gehen, die dem Gegner signalisiert, dass wir drei Punkte mitnehmen wollen.“

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Beim ersten Auswärtsmatch in dieser Saison, dem 1:1 bei den Young Violets, haben die Schwarz-Grünen die Anfangsphase verschlafen, beim 0:0-Heimremis gegen Titelmitfavorit Lafnitz sah Bierofka in Durchgang eins die bislang beste Halbzeit in dieser Saison: „Daran wollen wir anschließen und uns fehlen noch so ca. fünf Prozent.“

⚽ 2. Liga, 4. Spieltag

Freitag:

  • Vorwärts Steyr - Wacker Innsbruck 18.30 Uhr
  • FAC Wien - Austria Lustenau 18.30 Uhr
  • GAK - FC Juniors OÖ 18.30 Uhr
  • FC Liefering - SKU Amstetten 18.30 Uhr
  • FC Dornbirn - Young Violets Austria Wien 18.30 Uhr
  • SV Lafnitz - Blau Weiß Linz 20.25 Uhr

Samstag:

  • Rapid Wien II - Kapfenberger SV 14.30 Uhr

Sonntag:

  • SKN St. Pölten - SV Horn 10.30 Uhr

Mittlerweile weiß der Ex-Löwe Bierofka, dass in einer 16er-Liga, in der nur ein Team aufsteigen kann, nichts einfach ist. Die Kadersituation – der Langzeitverletzte Rami Tekir steht erstmals im Aufgebot – sieht aber wieder vielversprechender aus. Offensiv ist nach bislang nur drei Saisontreffern – Amstetten hat schon zehn und Tabellenführer Austria Lustenau acht Treffer erzielt – bei den Innsbruckern rund um Torjäger Ronivaldo sicher noch Luft nach oben. Und fünf Punkte in den ersten drei ungeschlagenen Runden waren zwar nicht schlecht, eine größere Lücke nach oben (Lustenau hat neun Zähler) will man in Steyr aber nicht aufreißen lassen.

„In Steyr ist es nie einfach“, weiß Wackers 22-jähriger Abwehrchef Darijo Grujcic, der nach bislang nur einem Gegentor wie sein Trainer untermauert, dass dies das Verdienst der gesamten Mannschaft sei: „Jeder soll bei uns Verantwortung übernehmen und ich versuche der Mannschaft zu helfen.“ Jetzt will der FCW in einen ähnlichen Lauf wie Lustenau kommen. Und nach der „sauberen“ Wirtschaftsprüfung will man sich heute auf einen sauberen Zweitliga-Auftritt am Rasen konzentrieren.


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