Zoll-Diensthunde halfen beim Aufspüren von Drogen, Tabak und Geld

Im Schwerpunkt „Suchtmittel" gab es im ersten Halbjahr 2021 fast 1500 Einsätze mit Diensthunden, dabei wurden 318 Kilogramm und 13.244 Stück Drogen sichergestellt.

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Zoll-Spürhunde haben 2021 schon einiges erschnüffelt.
© APA/Pfarrhofer

Wien – Die 26 Spürhunde des österreichischen Zolls haben im ersten Halbjahr 2021 wieder einiges erschnüffelt: Im Schwerpunkt „Suchtmittel" gab es fast 1.500 Einsätze mit Diensthunden, dabei wurden 318 Kilogramm und 13.244 Stück Drogen sichergestellt. In weiteren 96 Aufgriffen wurden 63.380 Stück Zigaretten – das entspricht 3.169 Packungen à 20 Stück – sowie 61 Kilogramm Tabak und 336 Zigarren sichergestellt, gab das Bundesministerium für Finanzen am Freitag bekannt.

Neben zwei Artenschutzaufgriffen konnten die Vierbeiner bei sieben weiteren Einsätzen mit Diensthundebeteiligung auch 70.390 Euro Bargeld feststellen. „Sie beweisen im Kampf gegen Betrug und Kriminalität den richtigen Riecher", lobte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in einem Statement den Einsatz der Hunde, die an Grenzübergängen, bei Kontrollen auf Bundesstraßen und Autobahnen, auf der Post und nicht zuletzt auf Flughäfen ihre Arbeit verrichten.

Besondere Erwähnung bekam Zoll-Drogenspürhund Crack, denn er erschnüffelte 261 Kilogramm Haschisch mit einem Schwarzmarktwert von 2,5 Millionen Euro bei einer gemeinsamen Kontrolle eines litauischen Lkw von Polizei und Zoll im Kufsteiner Gewerbegebiet in Tirol.

Zoll-Diensthund Ben fand bei seinem Einsatz mit der Fremdengrenzpolizei Leopoldschlag im Zuge der Kontrolle des Eurocity-Zuges der Strecke Prag – Linz indes ein Kilogramm Cannabiskraut im Koffer eines 30-jährigen Slowaken. (APA)


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