„Bike Area Streuböden“: Fieberbrunn steigt in den Mountainbike-Himmel auf

Mit der neuen „Bike Area Streuböden“ bietet das Pillerseetal eine neue Attraktion an und setzt in Sachen Bike zum Aufholen an.

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Der „Schweinestberg Trail“ soll leicht befahrbar sein und ist auch für Familien geeignet.
© Hörl

Von Harald Angerer

Fieberbrunn – Bisher war das Brixental in Sachen Mountainbike die Nummer 1 unter den fünf Kitzbüheler-Alpen-Tourismusverbänden, doch nun zieht das Pillerseetal nach und setzt sogar zum Überholen an. Am Wochenende war es so weit und in Fieberbrunn wurde die „Bike Area Streuböden“ eröffnet.

„Wir haben es jetzt auch geschafft“, Bergbahn-Fieberbrunn-GF Martin Trixl brachte es bei der offiziellen Eröffnung am Freitagnachmittag auf den Punkt. Als Bergbahn war man allerdings nur Juniorpartner, wie Trixl betont. Für die Umsetzung war der Tourismusverband verantwortlich und auch hier ist die Freude groß. „Seit sechs Jahren wurde an dem Projekt gearbeitet, es freut mich sehr, dass wir den Bike-Park nun eröffnen können“, sagt Bettina Geisl, Obfrau TVB Pillerseetal.

Zentrum des Parks ist eine Übungsstrecke direkt neben der Talstation Streuböden mit zwei flowigen Lines und einer Uphill-Line. Dazu kommt noch ein so genannter Pumptrack. Hier können die Biker auch mit dem Tellerlift nach oben gefahren werden. Darüber thront der „Schweinestberg Trail“, sozusagen ein „Flow-Trail“, also eine leicht zu fahrende Strecke. Das Angebot richtet sich klar an Familien. „Die Strecken sind alle leicht befahrbar, so dass auch Kindern sie locker meistern können und im Pumptrack können nicht nur die Kids ihre Technik verbessern“, erklärt TVB-Geschäftsführer Armin Kuen.

Die „Bike Area Streuböden“ in Fieberbrunn ist eröffnet: Herwig Rupprecht (Bezirksforstinspektion), Martin Trixl (GF Bergbahnen Fieberbrunn), Bettin­a Geisl (Obfrau TVB Pillerseetal), Armin Kuen (GF TVB Pillerseetal) und Bürgermeister Walter Astner (v. l.).
© Angerer

Die Kosten für den Park sind noch nicht vollständig abgerechnet, sie dürften aber laut Kuen in einem Größenbereich von 350.000 Euro liegen. „Wir haben in Tirol aber das große Glück, dass hier auch das Land Tirol sehr großzügige Förderungen ausschüttet“, sagt Kuen. Er hat auch schon weitere Pläne, denn bei der bisherigen Bike Arena soll es nicht bleiben. Er wünscht sich noch einen Single-Trail, also auch eine Strecke für Geübtere. Hier sei man in der Planung schon recht weit und Kuen hofft schon bald auf die Umsetzung.

Dass der Bedarf gegeben ist, sah man schon am ersten Wochenende. Seit Freitag tummelten sich die Biker auf dem Bike-Park und zeigten sich begeistert von dem neuen Angebot.


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