Gesprächsnachmittage in Osttirol: Mit anderen Demokratie besprechen

Die aus Lienz stammende Demokratieforscherin Daniela Ingruber veranstaltet auf Einladung des Regionsmanagements Osttirol (RMO) im August offene Gesprächsnachmittage, an denen jeder, der möchte, teilnehmen kann.

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Das Regionsmanagement lädt beim Dolomiti-Live-Projekt zu Gesprächsrunden.
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Lienz – Wir sind alle politisch und die Demokratie spielt in unserem Leben direkt und indirekt eine Rolle, sagt die aus Lienz stammende Demokratieforscherin Daniela Ingruber. Die eigene Meinung im Kreis anderer zu vertreten, ohne gleich Unverständnis befürchten zu müssen, finde allerdings viel zu wenig statt, „die Pandemie trägt ihren Teil noch dazu bei“. Die Wissenschafterin veranstaltet auf Einladung des Regionsmanagements Osttirol (RMO) im August offene Gesprächsnachmittage, an denen jeder, der möchte, teilnehmen kann. „Welche Meinung aber hat die Bevölkerung zur Demokratie heute? Was bereitet den Menschen Sorgen, was wünschen sie sich und was wäre nötig, um sie zu mehr Partizipation zu bewegen?“, sind einige der Ausgangsfragen. Das Mindestalter für die Teilnahme hat das RMO mit 16 Jahren festgelegt.

Die Interessierten sprechen in Kleingruppen von höchstens fünf Personen miteinander, die Leitung übernehmen jeweils Moderatoren. Für die anschließende wissenschaftliche Auswertung werden die Gesprächsbeiträge aufgenommen und in Wien anonymisiert verschriftlicht. Die Gespräche finden jeweils am Nachmittag und bei Schönwetter im Freien statt, am 21. August in Hopfgarten, am 27. August in Leisach und am 28. August in Abfaltersbach.

Für die Organisation ist eine Anmeldung erforderlich unter daniela.ingruber@donau-uni.ac.at (0664/2243823) oder g.streit@rmo.at (04852/72820-572). Besonders an diesem CLLD-Dolomiti-Live-Projekt ist, dass in Südtirol und im Belluno die gleichen Fragen bei gleich organisierten Events gestellt werden. (bcp)


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