Hubschrauber unterstützt Wegebau am Hahnenkamm in Höfen

  • Artikel
  • Diskussion (1)
In großen Betonkübeln wurde der benötigte Schotter per Heli angeliefert.
© Nikolussi

Höfen – Initiiert von den neuen Bahn-Betreibern in Höfen haben sich Tourismus, Land, Bahn und die Gemeinden Höfen, Wängle, Lechaschau und Weißenbach zusammengetan, um die Höhenwanderwege am Hahnenkamm in einwandfreien Zustand zu versetzen. Ein Vorhaben, das, wie es TVB-Aufsichtsratschef Armin Walch formuliert, auch den Einheimischen zugutekommt.

Das Land Tirol unterstützt das Vorhaben durch den Landschaftsdienst, um eine naturnahe, ökologisch verträgliche und schonende Naturraumnutzung durch Qualitätssicherung und Angebotsverbesserung sicherzustellen. „Ein Wandergebiet steht und fällt mit dem Zustand der Wege“, ist Andreas Schreieck, zuständiger Regionalberater des Landes, überzeugt. Er attestiert „hervorragende Arbeit in schwierigem Gelände“.

Heimischer Bergschotter wird per Hubschrauber in großen Betonkübeln dorthin geflogen, wo er gerade benötigt wird. Fleißige Hände verteilen das Material, ebnen und verdichten es, ohne die Gegebenheiten zu ändern.

„Wir wollen das Naturerlebnis hier hochhalten, damit unsere Gäste die Möglichkeit haben, die Bergwelt so naturnah wie möglich auf gepflegten und teils barrierearmen Wegen zu erleben“, erklärt Eberhard Jehle, kaufmännischer Leiter der Bahn. Der neue Wanderweg führt von der alten Bergstation zum Sender, über den Grat und hinunter zur Jochhalde, wo er schließlich in den barrierefreien Wanderweg auf der Dammkrone des geplanten Speicherteichs münden wird – Aussicht in alle vier Regionen des Bezirks inklusive.

"Ice Road": 50x2 Karten für den Premieretag gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

In der Projektsumme von 81.000 Euro sind auch Arbeiten am Alpenrosenweg eingerechnet. Dieser soll bis zur Lechaschauer Alm barrierefrei werden. (hni)


Kommentieren


Schlagworte