Mit dem Rad von Dortmund ins Brixental: Harte Reise für das Sitzfleisch

Beim „DeutschlandRUSH“ legen die Teilnehmer 871 Kilometer zurück. Gestartet wird im Signal Iduna Park, dem Stadion des BVB in Dortmund.

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Christoph Stöckl (TVB), Anton Wurzrainer (Obmann), Max Salcher (TVB), Hans-Peter Kreidl (Veranstalter), Anton Bodner (KitzSki), Christian Wörister (KitzSki, v. l.) freuen sich auf den DeutschlandRUSH.
© TVB Kitzbüheler Alpen – Brixental

Kirchberg i. T. – Viele Gäste im Brixental kommen nicht zuletzt wegen der Kooperation mit dem Bundesligisten BVB aus Dortmund. Die meisten von ihnen reisen allerdings mit dem Auto an. Anders sieht es bei den Teilnehmern des „DeutschlandRUSH“ von 4. bis 9. September aus. Sie fahren mit dem Rennrad von Dortmund ins Brixental.

Vor den Startern liegen sechs Etappen mit insgesamt 871 Kilometern und 9140 Höhenmetern. Der „DeutschlandRUSH“ ist kein Rennen. „Für die großen persönlichen Triumphe braucht es keine Startnummer“, ist sich Veranstalter Hans-Peter Kreidl sicher. „Die Sportler gehen hier an ihre Grenzen, geben unter Freunden Vollgas und erleben die Tage intensiv in der Gruppe.“ Damit sich die Teilnehmer ganz aufs Radfahren, die Landschaft und ihre Leistung konzentrieren können, haben die Event-Macher ein echtes Rundum-sorglos-Paket geschnürt: von den Unterkünften über die Verpflegung bis zum Gepäcktransport.

Start- und Zielort sind nicht zufällig gewählt. Die Orte Brixen, Kirchberg und Westendorf sind nicht nur Sponsor des DeutschlandRUSH, sondern das Brixental ist auch Partner von Borussia Dortmund. „Wir wollen die Verbindung zwischen Dortmund und den Kitzbüheler Alpen stärken“, sagt Max Salcher, Geschäftsführer des TVB Kitzbüheler Alpen-Brixental, denn die Entfernung sei kleiner, als es gemeinhin den Anschein habe. „Der DeutschlandRUSH zeigt, wie nahe wir uns tatsächlich sind.“

Der Startschuss fällt am Morgen des 4. September im Signal Iduna Park, dem bekannten Stadion des BVB in Dortmund. Von dort führt die Strecke über den Ruhrtalradweg und weiter ins Sauerland. Vorbei am Sorpesee kämpfen sich die Teilnehmer auf den Kahlen Asten und immer weiter nach Südosten bis ins Brixental.


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