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Maßnahmen gegen Spekulation bei Wohnungen: Rückenwind für Palfrader

Dass die Landesrätin auch im Sozialwohnbau gegen Missbrauch vorgehen will, erntet Applaus. Grüne für Riegel gegen Preisgewinn.

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Das Land gibt ein Gutachten in Auftrag, welches Handlungsoptionen gege­n Spekulation mit geförderten Wohnungen aufzeigen soll.
© imago

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Auch wenn es nicht die große Masse ist, dennoch gibt es auch Schindluder im Sozialwohnbau. Entweder, weil Wohnungen nach (vorzeitiger) Rückzahlung privater Wohnbauförderungsdarlehen zu den ortsüblichen (überteuerten) Preisen wieder verkauft werden, oder aber, weil selbige im Anschluss zu nicht mehr sozialverträglichen Konditionen weitervermietet werden. Wie berichtet, will Wohnbau-Landesrätin Beate Palfrader (VP) auch hier rechtliche Maßnahmen festlegen, um diese derzeit noch legalen, aber dem eigentlichen Anspruch der Wohnbauförderung zuwiderlaufenden Vorgänge zu unterbinden. Ein Gutachten soll in Kürze beauftragt werden. Gefragt sei in erster Linie der Bund, so Palfrader. Vorstellen kann sie sich u. a. eine Verlängerung des Veräußerungsverbotes oder auch eine Nachbesserungspflicht im Falle des Verkaufs.


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