Plus

Trotz Situation in Afghanistan: Derzeit kein Signal für neue Flüchtlingswelle

In Tirol sind aktuell 1558 Asylwerber untergebracht, 415 davon aus Afghanistan. „Derzeit gibt es keinen Anstieg an Hilfesuchenden“, sagt Soziallandesrätin Gabriele Fischer.

  • Artikel
  • Diskussion
Fliehen aus Afghanistan können derzeit die wenigsten. Hunderttausende Menschen sind bedroht.
© imago

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Während Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Anfang August Alarm schlug und vor einer Situation wie 2015 warnte, ist es in Tirol ruhig. Im Burgenland ist die Zahl der Menschen, die illegal über die Grenze kommen wollen, gestiegen. „In Tirol gibt es derzeit keinen Anstieg an Asylwerbenden“, erklärt Soziallandesrätin Gabriele Fischer von den Grünen. Ob das auch in Zukunft so sei, könne man jedoch nicht sagen, räumt sie ein. Migrationsexperte Gerald Knaus geht davon aus, dass es trotz Chaos in Afghanistan keine Flüchtlingswelle geben werde. Hunderttausende seien zwar bedroht, könnten aber aufgrund geschlossener Grenzen Afghanistan nicht verlassen.


Kommentieren


Schlagworte