Auf Rapid, Sturm und den LASK wartet die letzte Hürde

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Der SK Sturm Graz mit dem Ötztaler Andreas Kuen hatte zuletzt in der Meisterschaft genügend Grund zur Freude, Rapid eher weniger.
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Innsbruck – Die drei österreichischen Europacup-Vertreter abseits der Königsklasse sind zwar keine Häuslbauer, trotzdem wollen sie heute allesamt einen Grundstein legen. Und zwar jenen für den Einzug in die Gruppenphase der Europa bzw. Conference League:

NS Mura – Sturm Graz (20 Uhr, live Puls 24): Mit viel Rückenwind aus der Bundesliga startet Sturm Graz in die Europacup-Saison. Die Steirer gastieren in Murska Sobota beim slowenischen Meister NS Mura. Eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Graz ist das Ziel, denn „wir wollen unbedingt in die Europa League“, sagte Trainer Ilzer. Das Duell mit dem slowenischen Meister ist auch eines unter Nachbarn, schließlich dauert die 110 Kilometer lange Auswärtsfahrt angenehme 75 Minuten.

Rapid – Luhansk (21 Uhr, live ORF 1): Dem etwas tristen Liga-Alltag kann Rapid auf europäischer Bühne entfliehen. Zwar entscheidet sich im Play-off-Heimhinspiel gegen Sorja Luhansk noch nichts endgültig. Zumindest der Grundstein soll aber gelegt werden. „Famagusta hat uns gezeigt, wie wichtig ein gutes Ergebnis im Hinspiel ist“, betonte Abwehrmann Maximilian Hofmann. Luhansk wird vom ehemaligen Bremen-Legionär Viktor Skripnik trainiert.

LASK – St. Johnstone (19 Uhr, live ORF 1): „Eine schwierige Aufgabe“, urteilte LASK-Coach Dominik Thalhammer, stellte aber klar: „Unser Ziel, unser Auftrag, unsere Mission ist der Aufstieg.“ Aber aufgepasst: Der Außenseiter aus Schottland ärgerte im Hinspiel der Europa-League-Quali (1:1) bereits Galatasaray, der LASK bleibt aber klarer Favorit. (t.w.)


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