Chaos nach US-Abzug laut Biden unvermeidbar, Probleme bei Evakuierung

US-Präsident Joe Biden hat einmal mehr den Abzug der US-Truppen verteidigt. Ein darauffolgendes Chaos sei nicht zu vermeiden gewesen, unabhängig vom Zeitpunkt des Abzugs. Die afghanische Armee sei den Taliban zudem eigentlich überlegen gewesen, heißt es aus dem US-Militär.

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US-Präsident Joe Biden verteidigt seine Entscheidung, nach 20 Jahren die US-Armee aus Afghanistan abzuziehen.
© imago/Marovich

Kabul – Das Chaos beim Abzug der US-Truppen war nach Ansicht von Präsident Joe Biden unvermeidbar – aufgrund des Zusammenbruchs der afghanischen Regierung, des Militärs und der schnellen Machtübernahme der Taliban. In einem TV-Interview versicherte Biden, dass die US-Soldaten für die Evakuierungen notfalls auch über den geplanten Abzugstermin 31. August hinaus am Flughafen Kabul bleiben.

Biden war angesichts der Rückkehr der Taliban an die Macht massiv in die Kritik geraten. In einem Interview für den US-Fernsehsender ABC verteidigte er das Vorgehen der Regierung beim Truppenabzug. "Die Vorstellung, dass es irgendwie einen Weg gibt, ohne folgendes Chaos rauszukommen – ich weiß nicht, wie das gehen soll", sagte er.

Innerhalb der Geheimdienste habe es "keinen Konsens" bezüglich der Prognosen für Afghanistan gegeben. Es habe geheißen, eine Machtübernahme sei gegen Ende des Jahres wahrscheinlicher, hielt der US-Präsident Medienberichten entgegen, wonach die Regierung intern Warnungen vor einem möglicherweise sehr schnellen Zusammenbruch bekommen haben soll.

📽️ Video | Chaotische Lage in Afghanistan

Generalstabschef gibt Biden Rückendeckung

Unterstützung bekam Biden aus dem US-Militär: "Es gab nichts, das ich gesehen habe, oder irgendjemand anders, das auf einen Zusammenbruch dieser Armee und dieser Regierung innerhalb von elf Tagen hingewiesen hätte", sagte Generalstabschef Mark Milley. Es habe mehrere Szenarien gegeben, "aber der zeitliche Rahmen eines schnellen Zusammenbruchs wurde weithin auf Wochen, Monate oder sogar Jahre nach unserem Abzug eingeschätzt". Die afghanischen Sicherheitskräfte seien den Taliban in Bezug auf Truppenstärke, Ausbildung und Ausrüstung überlegen gewesen. Letztlich sei es eine Frage des "Willens und der Führung" gewesen.

Bei der Evakuierung gibt es teilweise Probleme mit den Taliban. Zwar würden die Islamisten "kooperieren" und US-Bürger und Botschaftsmitarbeiter ausreisen lassen. Aber bei früheren afghanischen Mitarbeiter der US-Behörden und Streitkräfte gebe es "ein bisschen mehr Schwierigkeiten", berichtete Biden.

Die USA wollen auch etwa 50.000 bis 65.000 Helfer einschließlich ihrer Familien in Sicherheit bringen. Biden legte sich nicht fest, ob der Einsatz des US-Militärs auch dafür verlängert würde. "Die Verpflichtung besteht darin, alle rauszuholen, die wir rausholen können, und alle, die rausgeholt werden sollten", sagte er. Das Ziel sei es weiter, den Einsatz bis 31. August abzuschließen. Aber: "Wenn dort noch amerikanische Bürger sind, werden wir bleiben, bis wir sie alle rausgeholt haben."

Taliban kontrollieren Zugang zum Flughafen

Der Flughafen wird inzwischen vom US-Militär kontrolliert. Der Kommandeur der US-Truppen dort steht nach Militärangaben regelmäßig in Kontakt mit den Taliban. Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärte im Pentagon, das Militär werde "alles tun, was in unserer Macht steht", um die Lage zu entschärfen und dafür zu sorgen, dass die Menschen zum Flughafen durchgelassen werden. Er betonte allerdings, dass es dem US-Militär nicht möglich sei, seinen Einsatz auf Kabul auszuweiten.

Die Taliban haben Kabul unter Kontrolle und vor dem Flughafen Checkpoints errichtet. Berichten zufolge wurden viele Afghanen, aber auch manche Ausländer, von ihnen nicht durchgelassen. Rund um den Flughafen harrten Hunderte Menschen aus, berichteten Augenzeugen der dpa. Kinder, Frauen und Männer hielten sich in den Straßen um das Flughafengelände auf.

Das US-Militär hat bisher nach eigenen Angaben gut 5.000 Menschen evakuiert. Auch die deutsche Bundeswehr setzte ihre Evakuierungsflüge von Kabul in die usbekische Hauptstadt Taschkent fort, sie hat bis zum frühen Donnerstagmorgen mehr als 900 Menschen außer Landes gebracht. Auch Frankreich schickt bereits Evakuierungsflüge nach Kabul.

Debatte über weitere Entwicklungshilfe an Afghanistan

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte am Mittwoch eine Fortsetzung der Hilfe für Afghanistan – auch unter Hinweis darauf, dass das Gesundheitssystem des Landes durch Monate der Gewalt und mangelhaften Mitteln zum Kampf gegen die Corona-Epidemie angeschlagen sei. Großbritanniens Außenminister Dominic Raab kündigte via Twitter an, die humanitäre und Entwicklungshilfe für heuer auf 286 Mio. Pfund (336 Mio. Euro) zu verdoppeln. Deutschland, Finnland und Schweden wollen vorerst keine Entwicklungshilfe mehr leisten.

Die UNO hat einen Teil ihres Personals aus Afghanistan abgezogen. Rund 100 Mitarbeiter werden laut einem Sprecher vorübergehend in die kasachische Stadt Almaty verlegt – um "der afghanischen Bevölkerung weiterhin mit einem Minimum an Unterbrechungen zu helfen und gleichzeitig das Risiko für das UN-Personal zu verringern". Im Hauptquartier der UN-Hilfsmission für Afghanistan (Unama) in Kabul arbeiten rund 300 ausländische Mitarbeiter und mehr als 700 Afghanen.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass sie ihre medizinischen Projekte in fünf afghanischen Provinzen fortsetzt. Zu den Standorten zählen Herat, Helmand, Kandahar, Chost und Kunduz, in denen rund 2.400 Mitarbeitende der Organisation arbeiten. Nach dem Ende der Kämpfe sei die Zahl der Patienten deutlich angestiegen, es würden viele Kriegsverletzte behandelt. (APA, dpa)

Internationale Pressestimmen

Internationale Zeitungen berichten am Donnerstag über die Lage in Afghanistan:

De Telegraaf (Amsterdam):

Bidens "sicherer" Rückzug sollte eigentlich am 31. August enden, ist jedoch bereits zwei Wochen vorher wie ein Kartenhaus zusammengefallen. In den USA wächst die Wut darüber. Es werden Vergleiche mit Vietnam gezogen. Dennoch hält sich die Aufregung in den Medien in Grenzen. Wie anders wäre es unter Bidens Vorgänger Trump gewesen? Biden hat einen kapitalen Fehler gemacht, als er die bereits stark reduzierte US-Militärpräsenz abrupt und vollständig beendete. "Wenn man nicht gewinnen kann, muss man dafür sorgen, dass man nicht verliert", sagte einmal ein weiser Fußballspieler. Jetzt haben die Terroristen wieder das Sagen. Und Biden hat gerade erst losgelegt."

NZZ (Zürich):

"Völlig überraschend kommen die versöhnlichen Töne nicht. Seit längerem bemühen sich die Taliban um ein gemäßigteres Image. Mit ihrem religiösen Fanatismus hatten sie sich zwischen 1996 und 2001 höchst unpopulär gemacht und waren international völlig isoliert. An der Spitze sitzen noch heute einige der Mullahs, die schon damals dabei waren. Sie wissen, dass sie auf Unterstützung im Volk und auf ausländische Hilfe angewiesen sind, wenn sie sich diesmal länger an der Macht halten wollen.

Um die Afghanen und vor allem auch die Afghaninnen von ihrer Läuterung zu überzeugen, müssen die Islamisten aber sehr viel mehr bieten als versöhnliche Worte. (...) Noch heute sieht die Realität an der Basis anders aus, als die Führung weismachen möchte. Aus allen Landesteilen gibt es Berichte über grausame Morde, Übergriffe und Einschüchterungen durch die Taliban. Lokale Kommandanten rächen sich an einstigen Gegnern oder begleichen persönliche Rechnungen. Die Führung muss diesem Treiben umgehend Einhalt gebieten, wenn sie die Bevölkerung für sich gewinnen will."

Wall Street Journal (New York):

"Die Taliban haben offiziell keine Amerikaner in Afghanistan gefangen genommen, zumindest noch nicht, aber es ist klar, dass die Jihadisten die Regierung von (US-Präsident Joe) Biden bereits als politische Geisel haben. (...) Herr (Verteidigungsminister Lloyd) Austin sagte, bis jetzt, würden die Taliban US-Bürgern, die einen Pass haben, erlauben (zum Flughafen) durchzukommen. Aber die Taliban lassen die meisten Afghanen nicht durch, und viele, die es versuchen, werden geschlagen und wer weiß was noch. (...) Das heißt, er (Austin) ist auch abhängig vom guten Willen der Taliban, unsere Leute und unsere Verbündeten gehen zu lassen. (...)

Das Weiße Haus könnte befürchten, dass eine härtere Machtdemonstration die Taliban dazu veranlassen wird, Amerikaner als Geiseln zu nehmen. Diese Sorge unterstreicht jedoch das Maß, in welchem das Weiße Haus die Bedingungen der Evakuierung von den Taliban diktieren lässt. Dies ist eine (...) Demütigung. (...) Es sollte keine Frist für die Evakuierung von Amerikanern geben, die sich immer noch hinter den feindlichen Linien befinden. Die einzige Frist sollte sein, wenn alle Amerikaner und Afghanen, die ihr Leben riskierten, um mit uns zu kämpfen, sicher weg sind."

Kommersant (Moskau):

"Die Rückkehr der in Russland verbotenen Taliban-Bewegung an die Macht in Afghanistan zieht einen Schlussstrich unter das internationale Vorhaben, diesen in der Region am meisten zurückgebliebenen und konfliktreichsten Staat umzubauen. Indem sich Afghanistan einer westlichen Modernisierung verwehrt, hat es nun durch den Sieg der Taliban eine zweite Chance bekommen, sein nationales islamistisches Projekt umzusetzen.

Mit der radikalen Transformation des Landes, das die USA nun verlassen haben, beginnt ein neuer Kampf um Kontrolle in Afghanistan. Das birgt nicht nur Risiken, sondern auch Möglichkeiten. Nutznießer dessen könnten neben Pakistan auch die wichtigsten Gegenspieler der USA werden – allen voran China, das seine Expansion in Asien fortsetzt. (...) Die Geburt eines neuen Afghanistans führt zu radikalen Veränderungen in der Zone der strategischen Interessen Russlands."

De Standaard (Brüssel):

"Dass sich die Feinde und strategischen Konkurrenten der USA angesichts der grotesken Fehlkalkulation die Hände reiben, ist schon schlimm genug. Aber dass Joe Biden dieses fatale Glücksspiel ohne wirkliche Beratung mit seinen Verbündeten in Europa und anderswo einging, ist ein Schock für die Nordatlantische Allianz und die EU. Plötzlich wird klar, wie düster eine Welt aussehen kann, in der es keine Gewissheiten gibt. Nicht einmal die, dass die USA auftauchen werden, wenn die Misere zu groß wird.

Die Migrationswelle, die auf uns zukommt, ist nur der Anfang der Nachwirkungen der Afghanistan-Bombe. Amerikas Verbündete in Europa wissen seit einiger Zeit, dass sie eine größere Rolle bei ihrer eigenen Sicherheitspolitik übernehmen müssen. Die Zeit des Zauderns ist vorbei. Auch ohne Trump wird die Politik Washingtons weiterhin auf 'America First' basieren. Das muss nicht schlechter sein als eine Welt, in der eine arrogante Supermacht nach Belieben in regionale Konflikte eingreift. Aber es erfordert eine glaubwürdige Alternative."

Corriere della Sera (Mailand):

"Der wahre amerikanische Krieg war immer der irakische. Im Irak haben die verschiedenen Präsidenten – angefangen bei Bush junior, der mit (dem früheren irakischen Machthaber) Saddam (Hussein) eine offene Rechnung von seinem Vater geerbt hatte – eine Menge an Ressourcen, Waffen, Menschen und Energie verschwendet, die mit Afghanistan nicht zu vergleichen ist. Und tatsächlich gibt es heute in Bagdad trotz des immensen Leids eine Regierung, (...) die mehr oder weniger durchhält, trotz des anhaltenden Abzugs der USA.

Der irakische Krieg bleibt einer, den man besser nicht führen sollte. Aber im Irak ist heute wirklich nichts mehr von Saddam übrig geblieben, schon gar nicht in den nördlichen Regionen, wo das tapfere kurdische Volk weitreichende Autonomie erlangt hat. In Afghanistan hat sich Amerika immer bewegt, ohne sich bis zum Ende zu engagieren, ohne dem Feind oder vermeintlich einem solchen wirklich entgegenzutreten. Und es ist schwer zu sagen, wer zwischen Bush, der seine Truppen zerstreute, Obama, der nutzlose Eskalationen autorisierte, Trump, der ungeschickte Verhandlungen führte, und Biden, der beim operativen und medienwirksamen Management des Rückzugs eklatant versagte, mehr falsch lag."

Pravda (Bratislava):

"Die Taliban wollen regieren, haben aber weder Erfahrung noch eine klare Vorstellung davon. Die rasche Machtübernahme hat sie selbst überrascht. Die Scharia und ein islamisches Emirat einzuführen ist zu wenig. Wie wollen die nur im Islam ausgebildeten Bergpartisanen das Land und seine Wirtschaft lenken? Bisher lebten sie von ausländischer Unterstützung und Opiumhandel. Daher haben sie bereits eine Amnestie für Staatsbeamte verkündet. Denn irgendwer muss das Land ja verwalten. (...)

Vergessen wir nicht, dass die selbst regional zersplitterten Taliban keine politische Partei sind, sondern eine ideologische Widerstandsbewegung. (...) Die Taliban wissen nicht, was sie abgesehen von der Einführung der Scharia mit dem Land machen sollen. Die ethnischen Spannungen zwischen Paschtunen, Tadschiken, Usbeken und vom Iran unterstützten Hazara verschwinden nicht. (...) Die Armut wird sich vergrößern. Afghanistan droht ein Vasall von Pakistan, Saudi-Arabien und dem Iran zu werden. Am Ende könnte es Aufstandsbewegungen gegen deren Einfluss geben und alles wiederholt sich."

El Mundo (Madrid):

"Die Ereignisse in Afghanistan stellen eine Demütigung für die USA dar, aber die Europäische Union kommt nicht besser weg. Die EU zeigt einmal mehr, dass sie als globaler Akteur an Gewicht verloren hat und dass sie nicht in der Lage ist, bei Krisen dieses Ausmaßes rasch Strategien zwischen den Mitgliedstaaten zu koordinieren und umzusetzen. Bereits bei der Evakuierung ihrer Bürger aus dem Flughafen von Kabul gaben die 27 ein bedauerliches Bild ab. Sie haben den Eindruck erweckt, dass jeder darauf aus war, sein Ding zu machen. Es war ein 'Rette sich, wer kann und so gut er kann.' Es ist bezeichnend, dass das erste deutsche Militärflugzeug, das am Montag in der afghanischen Hauptstadt landete, nur sieben Personen evakuieren konnte. Berlin begründete dies mit der 'chaotischen, gefährlichen und komplexen' Lage, die es erforderlich gemacht habe, nur diejenigen Personen in den Flieger steigen zu lassen, die an Ort und Stelle waren. Aber man hatte das Gefühl, dass nicht einmal die Verbündeten sich gegenseitig helfen."

Gazeta Wyborcza (Warschau):

"Der Fall Kabuls wird gern mit dem Fall Saigons im Jahre 1975 verglichen: die katastrophal organisierte Evakuierung der amerikanischen Botschaft, das mit Enthusiasmus gemischte Entsetzen der Bewohner beim Anblick der Aggressoren oder Befreier. Allerdings sollte der Fall Saigons damals das Ende der amerikanischen Supermacht einleiten, die panische Flucht von Millionen Vietnamesen sowie den Triumph des Kommunismus in Indochina, möglicherweise in ganz Asien. Ähnliche Konsequenzen sagen die Kommentatoren auch heute voraus, nur dass der Jihadismus jetzt den Kommunismus ersetzt.

Dabei haben die USA ihren Status als Supermacht nicht verloren. Diese Option existierte damals nicht - und existiert heute nicht für ein Land, das für 39 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben verantwortlich ist. Der Vietnam-Krieg kostete zwar US-Präsident (Lyndon B.) Johnson das Amt und trug zu (Richard) Nixons Fall mit bei, aber damals basierte die US-Armee auf Einberufung. Die Niederlage einer Berufsarmee hat keine direkten Auswirkungen auf das Wahlergebnis: Für den Irakkrieg bezahlten weder George W. Bush noch Barack Obama. Joe Biden werden die Taliban nicht zu Fall bringen."

The Times (London):

"Die NATO ist von ihrer Konzeption her ein von den USA geführtes Bündnis zur Gewährleistung kollektiver Sicherheit. Wenn die USA beschließen, dass sie eine bestimmte Mission beenden wollen, ist die Debatte vorbei. (...)

Auf lange Sicht hat der Westen seinen Einfluss in Afghanistan freiwillig aufgegeben und kann nur noch hoffen, dass sich die Taliban zum Besseren gewandelt haben. Auch außerhalb der Region gibt es keinen Grund zum Optimismus. Bis vor kurzem bestand die amerikanische Politik der Nachkriegsära darin, Führungsstärke zu zeigen und das Kräfteverhältnis - zum Beispiel in Kuwait oder im Kosovo – entscheidend zu beeinflussen, selbst wenn für die USA keine vitalen Interessen auf dem Spiel standen.

Die Regierung Biden hat einen anderen Kurs eingeschlagen, der sich auswirken wird. Während China seine Militäreinheiten im Südchinesischen Meer ausbaut, hat Taiwan allen Grund, sich zu fragen, wie stark das amerikanische Engagement für seine Unabhängigkeit ist. Überall auf der Welt werden die westlichen Verbündeten ihre eigene Sicherheit neu bewerten."


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