3000 Starter: Alpine Trailrun Festival in Innsbruck boomt

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Beim Alpine Trailrun Festival gibt es Traum-Ausblicke.
© Laufwerkstatt

Innsbruck – Alexander Pittl, so heißt es, habe schon als Kind im Sandkasten vom Trailrunning geträumt. Der Organisator des Innsbruck Alpine Trailrun Festival (IATF) hat damit frühzeitig einen Trend erkannt und ein in der Laufszene weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Event geschaffen. „Wir sind mächtig stolz, dass wir nach wenigen Jahren bereits das größte Trailrun-Rennen Österreichs und das zweitgrößte Europas sind. Trailrunning boomt, es geht weg vom Marathon und hin zur Natur“, verriet Pittl die Erfolgsformel der sechsten Auflage (9. bis 12. September). Die Organisatoren setzen auf ein ausgeklügeltes Corona-Sicherheitskonzept. Auf den verschiedenen Distanzen von 7 bis 110 km werden insgesamt 3000 Starter aus 50 Nationen erwartet. „Es könnten bestimmt auch 5000 sein, wenn es Corona nicht geben würde“, meinte Karin Seiler, Direktorin von Innsbruck Tourismus. Die Teilnehmer würden mit der ganzen Familie anreisen und auch länger in der Stadt verweilen.

Als Neuerung gibt es dieses Jahr einen Business- und einen Kindertrail. Pittl: „Mit Steilkurven wollen wir die Jüngsten spielerisch heranführen.“ Für LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe und Innsbrucks Stadträtin Elisabeth Mayr passt das Großevent perfekt nach Innsbruck, wie beide unisono betonten. Man müsse keine neuen Sportstätten bauen, die Wege mitten durch die Natur seien schon vorhanden.

Als Motivations-Zuckerl für Genießer gibt es heuer bei den Labestationen erstmals „Live Cooking“: in der Früh Eierspeis, am Nachmittag Kaiserschmarren. (ben)


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