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SS-Denkmal in Imst wurde entfernt, Diskussion geht weiter

BM Weirather folgte der Forderung des Mauthausen-Komitees und ließ das „Nazi-Denkmal“ entfernen. Diskutiert wird jetzt erst recht.

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Das „Denkmal“ im Putzen, das an die Erschießung dreier SS-Männer erinnerte, wurde auf Anweisung von BM Stefan Weirather entfernt.
© Paschinger

Von Thomas Parth

Imst – Nach wochen- ja monatelangem Ringen zunächst um die Jakob-Kopp-Straße, später um die Putzenwald-„Gedenkstätte“ ist Imst der Aufarbeitung seiner NS-Vergangenheit keinen Schritt näher. Jüngst kündigte BM Stefan Weirather an, das Pseudograb im Putzen, welches an die Erschießung dreier SS-Mitglieder durch US-Soldaten erinnert, schleifen zu lassen. Der Auftrag wurde diese Woche durch den Bauhof umgesetzt. Statt des Denkmals stehen Kerzen am Waldboden und am Baum prangt ein Zettel: „Für Stefan Weirather: Schäm dich Bürgermeister!“ Gezeichnet durch „empörte Imster“.


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