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„Junge Wilde“ sägen an Nerven von Wörgler Anrainern, Polizei und Gemeinde

Von frechen Kommentaren bis Straftaten: In Wörgl halten Jugendgruppen Polizei, Gemeinde und Anrainer auf Trab. Handlungsspielraum ist begrenzt.

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Jugendliches Aufbäumen oder strafbares Verhalten? In Wörgl polarisieren strawanzende Jugendgruppen.
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Von Jasmine Hrdina

Wörgl – Wo hört jugendliches Aufbäumen auf und fängt ungebührliches Verhalten an? Diese Frage beschäftigt in Wörgl Gemeinde, Polizei und Bürger gleichermaßen – bei den Interpretationen scheiden sich aber die Geister. Gruppierungen von 12- bis 20-Jährigen erregen jedenfalls seit einiger Zeit regelmäßig die Gemüter von Anrainern in der Bahnhofstraße. Einer der Nachbarn berichtet von „permanentem“ Geschrei, Raufereien, Vandalenakten, Alkohol- und Drogenkonsum, ein „allgemein unmögliches Benehmen ist der Normalzustand. Bei Zurechtweisungen werden sie aggressiv und provozierend. Beschimpfungen und Drohungen sind an der Tagesordnung“, erklärt der Wörgler. Er sieht Polizei und Gemeinde am Zug, hier härter durchzugreifen.


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