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Wendlinger über die Faszination Le Mans: „Es ist das größte Rennen der Welt“

Neunmal fuhr Tirols Motorsport-Ass Karl Wendlinger beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans mit. Die Faszination für das härteste Langstreckenrennen der Welt ist beim 52-Jährigen bis heute nicht erloschen.

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Den unvergessenen Sprint der PS-Stars zu den Boliden gab es von 1925 bis 1969 – seit 1970 ist er aus Sicherheitsgründen Geschichte.
© imago

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Einmal will Karl Wendlinger noch gerne nach Le Mans fahren. Nicht als Rennfahrer, denn das hat der ehemalige Formel-1-Pilot schon neunmal erleben dürfen: „Mit dem Campingbus als Zaungast und diese einzigartige Atmosphäre aufsaugen.“ Wenn 250.000 Fans eine ganze Woche lang auf den 24-Stunden-Klassiker hinfiebern. Bei der heute (16 Uhr; Eurosport, RTL Nitro) startenden 89. Auflage sind – Corona-bedingt – aber „nur“ 50.000 Zuschauer erlaubt. An der Faszination am außergewöhnlichen Langstrecken-PS-Event ändert das jedoch nichts.

Britische Gepflogenheiten: Jemandem den „Mythos Le Mans“ zu erklären, der noch nie wirklich damit etwas zu tun hatte, fällt Wendlinger nicht schwer: „Es ist das größte Autorennen der Welt. Du kommst dort hin, siehst die großen Tribünen und die Tausenden Fans, die sich auch rundherum um das Gelände eine schöne Woche machen. Viele Tausende Briten nützen diese Rennwoche und kommen extra mit ihren Oldtimern. Da bleibst auch du als Rennfahrer staunend stehen und schaust dir fasziniert die Autos an.“


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