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Das neue Leben ist wie das alte: Biathletin Lisa Hauser im Interview

Für die Tiroler Biathletin Lisa Hauser hat sich durch den WM-Titel im Februar nicht viel verändert. Die 27-Jährige aus Reith/Kitzbühel setzt vor der Olympiasaison 2021/22 weiter auf ihre bewährten Strategien.

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Lisa Hauser bereitet sich bereits intensiv auf die Olympia-Saison vor, die Marschroute bleibt gleich: „Ich drehe an keinen großen Rädchen.“
© ÖSV/Sonnberger

Innsbruck – Mit einem harten dreiwöchigen Trainingsblock stimmten sich Biathlon-Weltmeisterin Lisa Hauser und ihre Kolleginnen vom Österreichischen Skiverband auf die anstehende Olympia-Saison ein, die Ende November in Östersund (SWE) beginnt. Eine Bergtour auf die Hintere Schöntaufspitze (3225 m) garnierte das harte Programm, Damen-Cheftrainer Markus Fischer machte im Anschluss Hoffnung auf mehr: „Wir sind aktuell den Tick besser drauf als im letzten Jahr.“ Vor den ersten Testwettkämpfen gab Tirols Weltmeisterin Lisa Hauser einen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Der WM-Jubel ist Vergangenheit, der Trainingsalltag mit Skirollern und Gewehr kehrte ein. Wie sah zuletzt Ihr Programm aus?

Hauser: Wir waren zwölf Tage in Oberhof (GER), zwei Wochen in mittlerer Höhe in Martell (ITA) und schließlich am Pass von Lavaze (ITA) in der Nähe von Val di Fiemme. An dem Ort waren wir zuvor noch nie, haben auf 1800 Metern Seehöhe geschlafen und trainiert.

Wie vertragen Sie so ein intensives Training, noch dazu auf weit über 1000 Metern Seehöhe?


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