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Julian le Play im Interview: „Innsbruck hat noch Tausende Geschichten“

Ob nach Stockholm oder Hall – Reisen inspiriert Julian le Play. Doch eine Auslands-Bekanntschaft war indirekt schuld, dass der Sänger wenig über sich preisgibt. Immerhin verriet er, warum er sich unter dem Bett versteckte und mehr Brusthaar bräuchte.

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© Danny Jungslund

Von Judith Sam

Stimmt es, dass Sie wegen Ihres Künstlernamens das Politikwissenschafts-Studium beendeten?

Wir lernten dort Sozialtheoretiker wie Marx kennen, als der Franzose Fréderic Le Play vorkam. Damals, als ich erste Demos gebastelt habe, dachte ich, der klingt als Künstlername geheimnisvoll und mein Dasein als Künstler wäre abgerundet – also kann ich aufhören zu studieren.

2010 nahmen Sie an der Castingshow „Helden von Morgen“ teil. In solchen Shows werden Kandidaten nach sehr persönlichen Erlebnissen gefragt. Hat dieses Bohren in Ihrer Privatsphäre dazu beigetragen, dass Sie heute nichts über Ihr Privatleben verraten?

Ich bin den Fragen stets ausgewichen. Nur einmal erzählte ich, dass ich ein Lied für eine Australierin geschrieben habe. Tage später wurde sie eingeflogen, schritt in der Live-Show die Treppe herab und es tönte aus dem Off: „Hier ist deine Flamme!“ Das Problem war, dass sie einen Freund hatte und ich eine Freundin. Da habe ich gelernt, nicht zu viel zu verraten.

Zur Person

Julian le Play wurde 1991 als Julian Heidrich in Wien geboren. 2003 war er Kandidat beim „Kiddy Contest“, später wurde er Co-Moderator einer Kindershow und nahm an der Vorentscheidung zum Song Contest teil.

Am 25. August wird Julian le Play (zusammen mit Ina Regen) in der Eventhalle Glenthof in Imst auftreten (www.artclubimst.at).

Sollte der Künstlername auch vorbeugen, dass Sie rasch als Prominenter erkannt werden?


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