Weiter Masken, keine 3-G-Regel in Schulbussen

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Innsbruck – LHStv. Ingrid Felipe nennt auf Anfrage der TT ihre Pläne für das bald beginnende Schuljahr. „Wie es sich schon im Mai nach der allgemeinen Schulöffnung bewährt hat, setzen wir auf die Aufstockung der Kapazitäten und eine Entflechtung des Schulbeginns.“

Konkret heiße das, dass neuerlich tirolweit zusätzlich 50 Busse im Einsatz sein werden, damit es am Morgen nicht zur Überfüllung kommt.

„Wir hoffen auch, dass jene sieben AHS in Innsbruck, die später mit dem Unterricht begonnen haben, wieder dabei sein werden“, so Felipe. Diese Strategie sei sehr erfolgreich gewesen und auch nur für diese begrenzten Unterrichtseinrichtungen geeignet. „Bei den HTLs dauert der Unterricht ohnehin sehr lang, da war die spätere Beginnzeit bei den Schülern unerwünscht.“ Auch konnten nur jene Höheren Schulen in das Projekt aufgenommen werden, deren Schüler aus Innsbruck oder den Gemeinden rund um Innsbruck kommen, da der Anfahrtsweg leichter planbar und der Bustakt dicht sei. Apropos zusätzliche Busse: „Wir wollen diesmal per verbesserter SmartRide-App informieren, wenn der nächste leere Bus kommt. Sonst drängen wieder alle in einen hinein“, so die Landesrätin. Diese Neuerung werde über die sozialen Kanäle an die Kinder und Jugendlichen gebracht.

Ansonsten müsse man in den ersten Schulwochen auch flexibel sein, bis sich alles eingespielt hat und sich Stoßzeiten herauskristallisiert haben.

Eines hält Felipe aber vorweg fest, es wird nach ihren Vorstellungen keine 3-G- oder gar 1-G-Regel für die Benutzung der Busse geben. „Das heißt, dass auch alle Geimpften weiterhin den Mund-Nasen-Schutz tragen müssen“, so die Landesrätin. Mobilität sei ein Grundbedürfnis, von dem niemand ausgeschlossen werden dürfe. (pla)


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