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Gespräch mit Johanna Constantini über Schwächen, Glück und ihren Vater

Zwei starke Frauen: Marianne Hengl (l.) und Johanna Constantini (mit Hund Aby).
© Falk

RollOn-Chefin Marianne Hengl spricht mit der Psychologin Johanna Constantini über den perfekten Körper, Schwächen, Glücksgefühle, Social-Media-Trugbilder und die Demenzerkrankung ihres Vaters Didi Constantini.

Innsbruck – Im Sommer lädt Marianne Hengl, Geschäftsführerin des Vereins RollOn Austria, traditionell für die Tiroler Tageszeitung beeindruckende Persönlichkeiten zum Interview. Heuer hat sie die Psychologin Johanna Constantini getroffen.

Marianne Hengl: Jeder Mensch hat seine Fehler und Macken, das ist es doch, was uns alle einzigartig und besonders macht. Johanna, wie gehst du mit deinen Schwächen um und kannst du mir ein kleines Laster von dir verraten?

Johanna Constantini: Ich habe einige Laster. Zu meinen Schwächen zählt sicher, dass ich sehr stur bin, zu ehrgeizig und zu ungeduldig, vor allem mit mir selbst. Manchmal laste ich mir auch zu viel auf.

Hengl: Es erstaunt mich immer wieder, wie sehr die Selbstverbesserungskultur, in der wir leben, auch unser Denken durchdringt. Wie sehr sich viele nach einem perfekten Körper sehnen. Gibt es in der Geschichte Wegmarken, an denen sich das Schönheitsideal fundamental verändert hat?

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