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In Le Mans liefen die Emotionen auf Hochtouren

Auch die 89. Auflage beim ewig jungen PS-Klassiker brachte jede Menge Überraschungen, Dramen – und sogar einen rot-weiß-roten Erfolg.

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Für Mike Conway, José María López und Kamui Kobayashi (Toyota) wurde am Wochenende der erste Le-Mans-Triumph Realität. Für den japanischen Hersteller war es der vierte Erfolg in Frankreich en suite.Fotos: imago
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Von Daniel Suckert

Innsbruck – Man nehme eine 13,5 km lange Strecke, jede Menge Boliden und lasse sie 24 Stunden im Kreis fahren – es klingt so einfach und am Ende ist „Le Mans“ auch heuer wieder seinem Mythos gerecht geworden. Der Langstrecken-Klassiker bot alles, was das Motorsportherz begehrt. Und am Ende bescherte ein Drama den Sieg von Österreichs Vertreter Ferdinand Habsburg in der LMP2-Klasse. Aus Tiroler Sicht blieb der große Wurf aus.

Stark, stärker, Hypercars: Als die kostengünstigeren Hypercars statt der LMP1 ins Leben gerufen wurden, ging es vor allem darum, in der höchsten Serie wieder mehr Marken anzulocken. Dass Dauerbrenner Toyota nun einen Doppelsieg feiern durfte, stellte keine Überraschung dar. Dass die LMP2-Boliden, wie im Vorfeld spekuliert, den Hypercars in puncto Gesamtsieg aber so gar nicht gefährlich wurden, war dann doch ein wenig überraschend.


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