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Konflikt um Luegbrücke: Ministerin Gewessler warnt vor Totalsperre

Luegbrücke neu: Gewessler sieht bei weiteren Verzögerungen keine Alternative. Zwei Täler stehen auf.

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Brücken haben für gewöhnlich etwas Verbindendes an sich. Nicht so in Gries: Die Luegbrücke entzweit.
© Falk

Von Manfred Mitterwachauer

Wien, Gries a. Br. – Eigentlich hatte man nichts anderes erwartet. Und trotzdem wertet die Gemeinde das jüngste Antwortschreiben der Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) als erneuten Schlag ins Gesicht der transitgeplagten Bevölkerung. Wie berichtet, hatten der Grieser Bürgermeister Karl Mühlsteiger sowie der örtliche Transitsprecher Robert Renzler Anfang Juli Gewessler brieflich darum gebeten, auch die Neuerrichtung der Luegbrücke einer neuerlichen Prüfung zu unterziehen. So, wie es Gewessler bekanntlich auch bei anderen Asfinag-Vorhaben aktuell betreibe. Während die Asfinag stets nur von einer „Generalerneuerung“ (jedoch um je einen Pannenstreifen erweitert) spricht, ist das 220-Mio.-Projekt für die Gemeinde schlicht ein nicht gewollter oberirdischer Neubau. Gries will einen Tunnel. Den lehnt die Asfinag mit Verweis auf Gutachten sowie eine externe Überprüfung ab.


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