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Im Geschmack der Rose: Kraft des Sommers länger auskosten

Weder müssen Rosen- und Kapuzinerkresseblüten ungenützt verwelken, noch matschige Wassermelonen im Biomüll landen. Alles kann zu schmackhaften bzw. gesundheitsfördernden Gerichten verarbeitet werden.

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Ein Sirup aus Rosenblüten ist vielseitig verwendbar. Wassermelone samt weißer Randschicht ergibt eine belebende Gesichtsmaske. Mit Kapern aus Kapuzinerkresseblüten nützt man ganzjährig ihre antibakterielle Wirkung.
© imago

Von Susann Frank

Innsbruck – Zart weht der Duft der voll in der Blüte stehenden Rosen durch den Garten. Am liebsten würde man das letzte farbenprächtige Aufbäumen der Natur mit in den kahlen Winter nehmen. Ein kleines bisschen ist das möglich, indem man die Rosenblätter abzupft und verarbeitet, bevor sie braune Flecken bekommen. „Rosenblütensirup ist eine herrliche Art, die Blätter zu nützen, und er ist einfach herzustellen“, sagt Simone Knitel.

Die Kräuterpädagogin schwärmt von den ätherischen Ölen, die Rosenblüten beinhalten und dem Sirup eine spezielle Note geben. Zudem ist er vielfältig einsetzbar: „Egal, ob mit Wasser verdünnt, oder zum Aufspritzen von alkoholischen Getränken. Seinen Tee kann man ebenfalls damit süßen“, verrät Knitel. Zum Geschmack gesellt sich ein dekorativer Hingucker wie auf Pudding, Waffeln oder Eis. Durch die Zugabe von Zitronensäure erhält der Sirup eine wunderbar rötliche Farbe. Und welche Rosenarten sind verwendbar? „Alle. Je mehr die Rose duftet, desto stärker ist der Geschmack“, betont die Lechtalerin. Natürlich muss sie ungespritzt sein.


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