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Chancenreich Österreich - digital, nachhaltig wirtschaften

Die österreichische Bundesregierung legt den Grundstein für einen zukunftsfitten Standort.

Im Land Tirol geht es im Jahr 2021 wieder bergauf. Eine breitgefächerte Innovationsförderung unterstützt Wirtschaft und Wissenschaft.
© BMDW/Adobe Stock

Nach mehr als einem Jahr der Gesundheits- und Wirtschaftskrise hellt sich der Konjunkturhimmel wieder auf. Neben kurzfristigen COVID-Hilfsmaßnamen braucht es nun ein Augenmerk auf Wachstum und Wohlstand von Morgen. Die beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit stellen dabei völlig neue Anforderungen an unsere Wirtschafts- und Arbeitsweisen und haben Auswirkungen auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen, Gesellschaft und unser Sozialsystem.

Wichtig ist ein neuer strategischer Ansatz, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich zukunftsfit aufzustellen. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Klima (BMK) sowie Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen Prozess zur Erarbeitung der Standortstrategie „Chancenreich Österreich -digital, nachhaltig wirtschaften“ lanciert. Österreich hat dabei oft eine exzellente Startposition:

• Chance auf Technologie- und Innovationsführerschaft in spezialisierten Bereichen Chance, Nachhaltigkeit als Standortvorteil zu und globale Vorreiterrolle einzunehmen

• Chance, Lebensqualität in Österreich und Wettbewerbsfähigkeit als Basis für unseren Standort nachhaltig und langfristig zu sichern

Mit dieser Strategie soll Österreich zu einem TOP 10-Wirtschaftsstandort transformiert werden. Der Fokus liegt dabei neben dem Life Science Bereich vor allem auf den Möglichkeiten der digitalen Transformation sowie der Hebung des Potenzials der Dekarbonisierung zur Erreichung der Klimaziele. Inputs von über 150 Stakeholdern werden in Bälde in konkrete Leuchtturmprojekte für den Wirtschaftsstandort Österreich gegossen. Im Rahmen des heurigen Forum Alpbach werden Ende August die ersten Zwischenergebnisse in hochkarätig besetzen Podiumsveranstaltungen des BMDW diskutiert und weiterentwickelt.

Auch auf EU-Ebene setzt sich die Bundesregierung für eine Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandorts ein. Über Programme der EU zur Umgestaltung der Volkswirtschaften im Sinne eines grünen und digitalen Wandels erhält Österreich in Summe 3,5 Mrd. Euro. Davon fließen 41 Prozent in die Digitalisierung und 53 Prozent in Ökologisierungsmaßnahmen.

Digitalisierungsfonds als Umsetzungsmotor

Die Potenziale der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze sind gerade jetzt wichtiger denn je. Neue digitale Services der Verwaltung leisten dabei bedeutende Beiträge für den Standorterfolg.

Zur Umsetzung wurde der Digitalisierungsfonds ins Leben gerufen, der 2021 und 2022 mit jeweils 80 Millionen Euro dotiert ist. Damit werden Projekte mit ressortübergreifender Wirkung finanziert, die entweder die IT-Konsolidierung des Bundes oder den Ausbau der Bürgerinnen- und Bürger- sowie Unternehmensservices ermöglichen.

Die Zukunft im Fokus: Das Augenmerk muss auf Wachstum und Wohlstand von Morgen gelegt werden.
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Tirol wieder auf dem Weg zur Spitzenregion

2020 von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders hart betroffen, geht es im Land Tirol 2021 wieder bergauf. So verzeichnet Tirol im Juli 2021 wieder die österreichweit niedrigste Arbeitslosenrate.

Mit 1.746 Unternehmensneugründungen im ersten Halbjahr 2021 entwickelt sich auch die Dynamik der Gründerzahlen deutlich besser als erwartet. Solche Erfolge fußen nicht zuletzt auf konsequenter Innovationsarbeit.

Diese wird vom Land Tirol mit einer breitgefächerten Innovationsförderung vorangetrieben, welche die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft vertieft und Unternehmen zielgerichtet bei ihrer Innovationsarbeit unterstützt.

Besondere Bedeutung kommt hier im Rahmen der Digitalisierungsoffensive digital.tirol der maßgeschneiderten Digitalisierungsförderung des Landes Tirol zu.

Zudem baut das Land Tirol seinen Ruf als international anerkanntem Standort für Gesundheitsunternehmen weiter aus: Um Tirol bis 2030 zur Life Science-Spitzenregion weiterzuentwickeln, investiert das Land Tirol unter anderem 4,5 Millionen Euro in den Health Hub Tirol, mit dem Tiroler und internationale Unternehmen mit spezifischen Förderungen, der Bereitstellung von Infrastruktur sowie durch Dienstleistungsservices wie Finanzierungsberatung und dem Zugang zu Kapital, etwa über das Investorennetzwerk Tirol, bei ihrer Arbeit unterstützt werden.

Dank Investitionsprämie erfolgreich aus der Krise

Um die österreichische Wirtschaft auf dem Weg aus der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen ein neues Förderungsprogramm konzipiert.

Mit der Prämie wurde ein Anreiz für österreichische Betriebe geschaffen, verstärkt in den Standort und in die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu investieren.

Der Zuschuss beträgt sieben Prozent, eine besondere Förderung gab es zudem im Bereich Ökologisierung, Digitalisierung oder im Gesundheits-/Life Science Bereich. Hier bekommen Unternehmen einen Zuschuss von 14 Prozent.

Abgewickelt wird die aws Investitionsprämie im Auftrag des BMDW von der aws. Im Bundesland Tirol können mit der Investitionsprämie über 23.000 Projekte unterstützt werden. Davon über 8.000 Projekte in der Kategorie Ökologisierung, über 7.000 in der Kategorie Digitalisierung und 166 Projekte in der Kategorie Life Science.


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