Billa forciert regionale Produkte, keine „kritische“ Preissteigerung

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Wien – Der Handelskonzern Rewe hat in seinen Supermärkten Billa und Billa Plus eine neue Kennzeichnung für heimische Produkte eingeführt. Mit dem Hinweis „is’ heimisch“ soll „Klarheit für Kundinnen und Kunden geschaffen werden“, erklärte Rewe-International-Vorstand Marcel Haraszti bei einer Pressekonferenz. In Zukunft wolle man den Anteil an regionalen Produkten weiter erhöhen.

Mit den neuen orangen Schildern will der Lebensmittelhändler heimische Produkte bereits aus der Ferne erkennbar machen. Das Wort „lokal“ auf dem Schild kennzeichnet Produkte, die aus einem Umkreis von maximal 30 Kilometern des Supermarktes kommen. Mit „regional“ beschriftet werden Waren, wenn sie aus demselben Bundesland kommen, in dem sich die Filiale befindet. Lebensmittel aus dem Rest des Landes werden als „österreichisch“ bezeichnet.

Momentan haben Billa und Billa Plus Produkte von rund 2500 regionalen und lokalen Produzenten im Sortiment, rund die Hälfte davon seien sehr kleine Lieferanten, die nur an wenige Filialen liefern. In Tirol seien aktuell 129 regionale und lokale Lieferant:innen mit insgesamt rund 1255 Produkten in den Rewe-Filialen vertreten.

Angesichts der aktuell hohen Inflation in Österreich sieht Haraszti derzeit die Preissteigerungen bei Lebensmitteln „noch nicht kritisch“. Eine Preisentwicklung gebe es jedes Jahr. (TT)

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