Jedes vierte Kind in Tirol von Gewalt betroffen

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Land Tirol und Kinder- und Jugendanwaltschaft verweisen auf eine Vielzahl von Beratungs- und Therapieangeboten.
© Land Tirol

Innsbruck – Ein schlichtes Plakat mit zwei Sätzen: „Wenn Papa einen guten Tag in der Arbeit hatte, haben wir abends noch Spaß miteinander. Wenn er einen schlechten Tag hatte, tut er mir weh.“ Mit Slogans wie diesem startet das Land Tirol den zweiten Teil seiner Kampagne gegen Gewalt an Kindern. Denn obwohl die gewaltfreie Erziehung in Österreich mittlerweile Verfassungsrang hat und die UN-Kinderrechtekonvention besagt, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, ohne Gewalt aufzuwachsen, ist in Tirol immer noch jedes vierte Kind von Gewalt betroffen.

„Gewalt gegen Kinder ist absolut verboten – das muss in den Köpfen aller fest verankert werden“, fordert die für die Kinder- und Jugendhilfe zuständige Landesrätin Gabriele Fischer (Grüne). Gemeinsam mit Kinder- und Jugendanwältin Elisabeth Harasser verweist sie auf die zahlreichen Beratungs- und Therapieangebote des Landes. Nähere Informationen unter www.tirol.gv.at/gewaltfrei (TT)


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