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Auch Neue Heimat Tirol will Spekulation bei Wohnungen den Kampf ansagen

Das Veräußerungsverbot von geförderten Wohnungen soll auf bis zu 35 Jahre ansteigen. Regelmäßige Mieter-Überprüfung werden landesweit angestrebt.

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Das Spekulations-Warnlicht gilt auch für den geförderten Wohnbau.
© Imago

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Wenn mit Wohnbaufördergeldern errichtete Immobilien in Tirol von privater Hand mit sattem Gewinn am freien Markt verkauft werden, stehen auch Markus Pollo die Haare zu Berge. Auch, wenn diese Fälle in Summe „überschaubar“ seien, so gebe es durchaus auch hier schwarze Schafe, sagt der Geschäftsführer des gemeinnützigen Bauträgers Neue Heimat Tirol (NHT). Umso mehr begrüßt Pollo die Initiative von Wohnbau-Landesrätin Beate Palfrader (VP), der Spekulation im geförderten Wohnbau künftig gleich mehrere Riegel vorzuschieben. Obwohl hierfür primär der Bund zuständig wäre, denkt Palfrader u. a. daran, das Veräußerungsverbot für diesbezügliche Wohnungen von acht auf 15 Jahre auszudehnen und/oder im Falle eines Verkaufs den erzielten Gewinn wieder der öffentlichen Hand rückzuerstatten.


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