Hoffnung für Touristiker: Sommer in Tirol besser als 2020

Noch kein Sommer wie damals, aber nach dem Fast-Totalausfall im Winter gibt der Sommer Tirols Touristikern Hoffnung.

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Die heurige Sommersaison läuft in Tirol nicht schlecht.
© Böhm

Innsbruck – Kaum eine andere Branche wurde durch die Corona-Pandemie mit ihren Reisebeschränkungen und Lockdowns so massiv getroffen wie der Tiroler Tourismus. Im Vorjahr der abrupte Abbruch der Wintersaison Mitte März, dann nach einem halbwegs zufriedenstellenden Sommer (die Nächtigungen gingen trotzdem um ein Drittel von 22,16 auf 15,79 Millionen zurück) die mehrmonatige Zwangspause von Ende Oktober bis ins heurige Frühjahr.

Dass auch der heurige Sommer nicht an frühere Zahlen heranreichen kann, war Experten und Branchenvertretern von Anfang an klar. Mit umfangreichen Sicherheitskonzepten und 3-G-Regel gelang aber ein sehr gutes Comeback ohne größere Cluster und vielfach gutem Feedback der Urlauber, wenngleich die Branche weiterhin etwa unter dem Einbruch bei Fernreisen oder Kongressen leidet, was vor allem die Städte wie auch Innsbruck trifft.

Zur Halbzeit (Mai bis Juli) meldet Tirols Tourismus, der heuer allerdings auch früher in die Saison starten konnte als 2020, insgesamt 1,87 Mio. Gäste-Ankünfte und 7,23 Mio. Nächtigungen. Das ist ein Plus von 25,7 Prozent bei den Ankünften und von 18,9 Prozent bei den Nächtigungen. Im Juli kamen mit knapp 1,18 Mio. zwar um 4,8 % mehr Gäste, diese blieben im Schnitt aber kürzer, weshalb bei den Nächtigungen mit knapp 4,7 Mio. ein Minus von 3 Prozent zu Buche stand. Das Ergebnis des klar nächtigungsstärksten Sommermonats August steht noch aus.

Der Sommer sorgt in Tirol in normalen Jahren nur für ein gutes Drittel der Branchenumsätze, deshalb hoffen heuer alle auf ein Comeback auch im Winter. (va)

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